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Gemeinsamer Berufsmarkt des Erbstromtales

Der gemeinsame Berufsmarkt des Erbstromtales ist inzwischen eine feste Tradition. Jedes Jahr findet die Veranstaltung im Wechsel an einer der drei beteiligten Schulen statt: der Hörselbergschule Wutha-Farnroda, der Regelschule „Johann Dicel“ Seebach und dem Albert-Schweitzer-Gymnasium Ruhla.

In diesem Jahr war die Hörselbergschule Wutha-Farnroda Gastgeber des Berufsmarktes. Mehr als 20 Unternehmen, Handwerksbetriebe und Institutionen präsentierten den Schülerinnen und Schülern ihre Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten. An den Informationsständen konnten die Jugendlichen mit Ausbildern und Auszubildenden ins Gespräch kommen, Berufe kennenlernen und sich über Praktikums- sowie Ausbildungsmöglichkeiten informieren.

Teilgenommen haben die Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassen der Hörselbergschule Wutha-Farnroda, der Regelschule „Johann Dicel“ Seebach sowie die 9. und 10. Klassen des Albert-Schweitzer-Gymnasiums Ruhla.

Der Berufsmarkt bietet den Jugendlichen eine wertvolle Orientierung für ihre berufliche Zukunft und stärkt zugleich die Zusammenarbeit zwischen den Schulen und den regionalen Unternehmen. Durch den direkten Austausch erhalten die Schülerinnen und Schüler frühzeitig Einblicke in die vielfältigen Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten in der Region und können wichtige Kontakte für ihren weiteren Bildungs- und Berufsweg knüpfen.

Ein herzlicher Dank gilt allen Unternehmen, Handwerksbetrieben und Institutionen, die mit ihrem Engagement und ihrer Zeit zum Gelingen des gemeinsamen Berufsmarktes beigetragen haben. Ebenso bedanken wir uns bei den drei beteiligten Schulen für die gute Zusammenarbeit und die Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung.

Ein besonderer Dank gilt den Organisatorinnen Frau Müller-Wolf, Frau Kallenbach und Frau Göllner, die den Berufsmarkt mit großem Einsatz, viel Engagement und organisatorischem Geschick vorbereitet und koordiniert haben. Durch ihren Einsatz konnte den Schülerinnen und Schülern erneut eine informative und abwechslungsreiche Veranstaltung zur Berufsorientierung geboten werden.

Ein herzliches Dankeschön geht außerdem an Frau Breitenstein und Frau Neumann, die mit der liebevollen Versorgung der Ausstellerinnen und Aussteller sowie aller Mitwirkenden zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen und für das leibliche Wohl gesorgt haben.

Nach fünf Jahren Bauzeit: Hörselbergschule feiert offiziellen Neustart

Mit einer Feierstunde und einem Tag der offenen Tür ist die umfassend sanierte Hörselbergschule am 29.06.2026 offiziell ihrer Bestimmung übergeben worden. Gäste aus Politik, Verwaltung, Schule und Gemeinde nahmen an der Einweihung teil. In ihren Grußworten würdigten Landrat Dr. Michael Brodführer, Bürgermeister Jörg Schlothauer und Schulleiter Pierre Schmiedeknecht die erfolgreiche Sanierung und die Leistungen aller Beteiligten.

Landrat Dr. Michael Brodführer bezeichnete die rund fünfjährige Bauzeit als große Gemeinschaftsleistung. Rund 7,8 Millionen Euro seien in die Modernisierung des Schulgebäudes investiert worden. Die Investition sei ein klares Bekenntnis des Wartburgkreises zu einer leistungsfähigen Bildungslandschaft. Die Hörselbergschule leiste eine enorm wichtige Arbeit für die Region und gehöre zu den Zukunftsschulen des Wartburgkreises. Bereits ihr Name verdeutliche die enge Verbundenheit mit der Heimatregion. Sein Dank galt den Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern, die die Belastungen während der Bauzeit mit großem Engagement und viel Geduld getragen hätten. Ebenso würdigte er die Arbeit der Planer, Handwerksbetriebe und aller beteiligten Firmen, die das anspruchsvolle Bauvorhaben erfolgreich umgesetzt hätten.

Auch Bürgermeister Jörg Schlothauer hob die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Wutha-Farnroda und der Schule hervor. Die Hörselbergschule sei ein wichtiger Bestandteil des Gemeindelebens und weit mehr als ein Ort des Lernens. Die gute Kooperation zwischen Schule, Gemeinde und Bauhof habe sich insbesondere während der Bauzeit bewährt und wesentlich dazu beigetragen, den Schulbetrieb trotz aller Einschränkungen aufrechtzuerhalten.

Schulleiter Pierre Schmiedeknecht blickte in seiner Rede auf die vergangenen fünf Jahre zurück. „Fünf Jahre lang wurde gebaut, geplant, improvisiert und immer wieder neu organisiert“, sagte er. Unterricht zwischen Baustellenlärm, häufigen Raumwechseln und ständig wechselnden Bedingungen habe den Alltag geprägt. Eine Mitarbeiterin des Thüringer Qualitätsinstituts habe die Situation bei einem Schulbesuch treffend beschrieben: „Sie arbeiten also dauerhaft im Notmodus.“ Nach der Baustelle, stellt nun die angespannte Personalsituation die Schule vor große Herausforderungen.

Besonders dankte Schmiedeknecht den Schülerinnen und Schülern sowie dem Kollegium für ihre Geduld, ihr Engagement und ihre Flexibilität. Dank sprach er außerdem dem Wartburgkreis als Schulträger, der Gemeinde Wutha-Farnroda, dem Bauhof sowie allen Planern, Architekten, Ingenieuren, Handwerksbetrieben und Mitarbeitenden des Landratsamtes aus. Ein besonderer Gruß galt der ehemaligen Schulleiterin Heike Heilwagen, die wichtige Grundlagen für das Bauprojekt geschaffen habe.

In seiner Rede betonten sowohl der Landrat wie auch der Schulleiter die gesellschaftliche Bedeutung der Hörselbergschule als Ort der Bildung, Begegnung und Integration und Werten. Zugleich richtete Pierre Schmiedeknecht einen Appell an die Bildungspolitik. Trotz des modernen Schulgebäudes bleibe die Unterrichtsversorgung die größte Herausforderung. „Unsere größte Baustelle befindet sich inzwischen nicht mehr vor der Tür, sondern in der Unterrichtsversorgung“, sagte Schmiedeknecht. Bedauerlich sei aus seiner Sicht zudem gewesen, dass kein Vertreter des Staatlichen Schulamtes der Einladung zur offiziellen Inbetriebnahme der Schule gefolgt sei. Gerade nach fünf Jahren Bauzeit wäre dies aus seiner Sicht ein passender Anlass gewesen, den Neustart gemeinsam zu begleiten. Er warb außerdem für eine stärkere Investition in Lehrkräfte und Schulsozialarbeit und kündigte an, dass sich die Schule künftig als Umweltschule zertifizieren lassen möchte.

Im Anschluss an die Feierstunde nutzten zahlreiche Besucher die Gelegenheit, die modernisierten Räume beim Tag der offenen Tür kennenzulernen. Das abwechslungsreiche Programm bot Einblicke in das vielfältige Schulleben: Geöffnet waren unter anderem die Fachräume, in denen Lehrkräfte naturwissenschaftliche Experimente präsentierten. Daneben konnten sich Interessierte über die Berufsorientierung an der Schule informieren. Ein Kuchenbasar sorgte für das leibliche Wohl, während sportliche Angebote wie Tischtennis zum Mitmachen einluden. Ergänzt wurde das Programm durch zahlreiche weitere Mitmachaktionen und Präsentationen, sodass sich Eltern, ehemalige Schülerinnen und Schüler sowie einige Gäste ein umfassendes Bild von der neu gestalteten Hörselbergschule machen konnten.

Nach fünf Jahren im „Dauer-Notmodus“ beginnt für die Hörselbergschule nun ein neues Kapitel – in einem modernen Gebäude, das beste Voraussetzungen für zeitgemäßen Unterricht und ein lebendiges Schulleben bietet.

Ein wilder Tag beim „Eichhörnchen“ in Eisenach

Am Dienstag, dem 16. Juni 2026, machte die Klasse 5b einen Ausflug ins Wildniscamp „Eichhörnchen“ in Eisenach. Zusammen mit der Klassenlehrerin Frau Eberle und der Teamteacherin Frau Buchberger ging es in den Wald, wo gemeinsame Momente, Abenteuer und Spiele auf die Gruppe warteten. Der Camp-Leiter Georg König-Lesser hatte eine Abenteuer-Geschichte vorbereitet, die mit Instrumenten zum Klingen gebracht wurde. Klangtherapeut Alexander Georgiew ermöglichte danach den Kindern, verschiedene Instrumente auszuprobieren. Nach einem Parkour durch das Camp spielten die Kinder ein von Georg selbst ausgedachtes Spiel, bei dem die Zutaten für das Mittagessen erbeutet werden mussten. Anschließend bereiteten einige Wraps vor, die anderen kümmerten sich um einen gestürzten Mitschüler, der am Ende mit dem Krankentransport in die Notaufnahme gebracht werden musste. Krönender Abschluss war der wilde Sprint zum Bahnhof: Erschöpft, aber sehr glücklich erreichte die 5b den Zug und freut sich nun auf den nächsten Besuch beim „Eichhörnchen“.

die Klasse 5b

Schulhof wird wieder grüner

Im Rahmen des WRT-Unterrichts hat die Klasse 8b in den vergangenen Wochen tatkräftig dazu beigetragen, unseren Schulhof grüner und attraktiver zu gestalten. Mit viel Engagement wurden neue Frühbeete angelegt und Sträucher gepflanzt, die das Schulgelände künftig verschönern und ökologisch aufwerten.

In den neu angelegten Frühbeeten wachsen bereits verschiedene Küchenkräuter. Diese werden nicht nur im NaT-Unterricht genutzt, sondern kommen zukünftig auch der Koch-AG zugute. So können die Schülerinnen und Schüler die Kräuter selbst pflegen, ernten und anschließend bei der Zubereitung von Speisen verwenden.

Ein besonderer Dank gilt Frau Bischof, die mit ihrer großzügigen Spende die Anschaffung weiterer Pflanzen ermöglicht hat. Schon bald werden herrlich duftende Fliedersträucher auf dem Schulgelände blühen und an warmen Tagen angenehmen Schatten spenden.

Ebenso bedanken wir uns herzlich bei den Mitarbeitern des Bauhofes für ihre tatkräftige Unterstützung bei der Vorbereitung der Flächen und der Umsetzung des Projekts. Ohne ihre Hilfe wäre die Gestaltung der neuen Grünflächen nicht möglich gewesen.

Wir freuen uns darauf, die Entwicklung der Beete und Sträucher in den kommenden Monaten zu beobachten und so ein weiteres Stück Natur an unserer Schule wachsen zu sehen.

Crosslauf an der Hörselbergschule – Sportlicher Ausgleich in der Prüfungszeit

Mitten in der stressigen Prüfungszeit bot der traditionelle Crosslauf der Hörselbergschule auch in diesem Jahr eine willkommene Abwechslung für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte. Aufgrund der Wetterlage am Morgen musste die Veranstaltung jedoch kurzfristig von draußen in die Hörselberghalle verlegt werden.

Dort absolvierten die Schülerinnen und Schüler jahrgangsweise ihre festgelegten Runden. Dabei zeigte jeder großen Einsatz und gab sein Bestes. Die Stimmung in der Halle war hervorragend. Zahlreiche Zuschauer sorgten mit lautem Jubel und motivierenden Anfeuerungsrufen für zusätzliche Motivation bei den Läuferinnen und Läufern.

Unter fairen Bedingungen entwickelten sich spannende Wettbewerbe, die von großem sportlichem Ehrgeiz, aber auch von gegenseitigem Respekt geprägt waren. Am Ende eines gelungenen Sporttages wurden die jeweils drei besten Mädchen und Jungen jedes Jahrgangs mit Medaillen ausgezeichnet.

Ein besonderer Dank gilt Herrn Bock, Herrn Erdmann, Herrn Richter und Frau Götz, die den Crosslauf organisiert, vorbereitet und durchgeführt haben. Durch ihr Engagement wurde die Veranstaltung erneut zu einem sportlichen Höhepunkt des Schuljahres.

Die Hörselbergschule blickt auf einen gelungenen Tag zurück, der gezeigt hat, wie wichtig Bewegung und gemeinschaftliche Erlebnisse gerade in anspruchsvollen Schulwochen sind.

Einsatz der 10. Klassen an der Gedenkstätte Erlengräben zum Tag der Befreiung

Am 8. Mai, dem Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus, pflegen die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen der Hörselbergschule traditionell die Gedenkstätte „In den Erlengräben“ in Wutha-Farnroda.

Mit ihrem jährlichen Einsatz setzen die Jugendlichen ein sichtbares Zeichen gegen das Vergessen und erinnern an die Opfer von Krieg, Gewalt und nationalsozialistischer Herrschaft. Die Gedenkstätte erinnert an zahlreiche sowjetische Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter, die während des Zweiten Weltkriegs in der Region ums Leben kamen.

Gemeinsam entfernten die fleißigen Schülerinnen und Schüler Unkraut und Laub, reinigten Wege und Grabstätten und legten Blumen nieder. Dabei stand nicht nur die Pflege des Denkmals im Mittelpunkt, sondern auch das bewusste Innehalten und Erinnern.

Der Tag der Befreiung mahnt uns, Frieden, Menschlichkeit und Demokratie nicht als Selbstverständlichkeit anzusehen. Gerade junge Menschen tragen Verantwortung dafür, die Erinnerung an die Vergangenheit wachzuhalten und den Verstorbenen mit Respekt zu begegnen.

Ein besonderer Dank gilt dem Bauhof der Gemeinde sowie Frau Helch und Herrn Lessing für ihre Unterstützung und Begleitung dieses wichtigen Projekts.

Die Hörselbergschule ist stolz darauf, diese Tradition seit vielen Jahren fortzuführen. Der Einsatz der 10. Klassen zeigt, dass Erinnerungskultur lebendig bleibt, wenn junge Menschen Verantwortung übernehmen und Geschichte nicht in Vergessenheit geraten lassen.

Grüner Zuwachs auf dem Schulhof der Hörselbergschule

An der Hörselbergschule Wutha-Farnroda wurde am 06.05.2025 ein ganz besonderes Projekt verwirklicht. Die Klasse 6 legte als erste Klasse der Schule einen eigenen „Naschgarten“ auf dem Schulhof an.

Möglich wurde dieses Vorhaben durch die großzügige Unterstützung der Sparkassenstiftung, die die notwendigen finanziellen Mittel bereitstellte. Zusätzlich unterstützte die ortsansässige Gärtnerei Richter das Projekt mit Erde und zahlreichen Pflanzen.

Mit großem Einsatz pflanzten die fleißigen Schülerinnen und Schüler der Klasse 6 gemeinsam mit unterstützenden Schülern aus den Klassen 5 und 9 insgesamt 23 gesunde Beerensträucher und Obstbäume auf dem Schulgelände. Schon bald sollen dort Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren und Äpfel wachsen und zum Naschen einladen.

Doch der neue Garten bietet nicht nur den Schülerinnen und Schülern einen Mehrwert. Die gepflanzten einheimischen Sträucher schaffen außerdem wichtige Ansitz- und Rückzugsmöglichkeiten für heimische Vögel wie Stare und Meisen.

Die Schulgemeinschaft bedankt sich herzlich bei der Sparkassenstiftung, der Gärtnerei Richter sowie der engagierten Klasse 6 für die gelungene Umsetzung dieses nachhaltigen Projekts.

Fast Fashion unter der Lupe

Spannendes Nachhaltigkeitsprojekt in den Klassen 5 und 7

Am 27. und 28. April drehte sich an der Hörselbergschule alles um Mode – allerdings nicht um Trends und „High Fashion“ wie bei einigen Lehrern, sondern um deren Auswirkungen. Die Klassen 5 und 7 beschäftigten sich im Rahmen eines Projekts intensiv mit dem Thema Fast Fashion und Nachhaltigkeit.

Zu Beginn erhielten die Schülerinnen und Schüler einen anschaulichen Input: Was genau bedeutet eigentlich „Fast Fashion“? Schnell wurde klar, dass es sich dabei um Kleidung handelt, die in großen Mengen, zu niedrigen Preisen und unter hohem Zeitdruck produziert wird. Die Folge – Kleidung wird oft nur kurz getragen und anschließend weggeworfen. Dem gegenüber steht die Idee der nachhaltigen Mode, bei der Qualität, faire Herstellung und Umweltschutz im Mittelpunkt stehen.

Im weiteren Verlauf gingen die Klassen der Frage nach, wie Kleidung überhaupt hergestellt wird. Dabei wurde deutlich, dass die Produktion häufig mit hohem Wasserverbrauch, langen Transportwegen und schwierigen Arbeitsbedingungen verbunden ist.

In Gruppenarbeiten erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler anschließend eigene Lösungsansätze.
Wie kann man Kleidung nachhaltiger nutzen? Was kann jeder Einzelne im Alltag verändern? Die Ideen reichten von Second-Hand-Käufen über Kleidertausch bis hin zum bewussteren Konsum.

Die Ergebnisse wurden am Ende des Projekts präsentiert und gemeinsam diskutiert. Dabei zeigte sich, schon kleine Veränderungen können einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Besonders gut passt das Thema zu einem festen Bestandteil der Schule: dem „Kleiderschrank“ im Erdgeschoss. Hier können gut erhaltene Kleidungsstücke abgegeben, getauscht oder mitgenommen werden – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit. So erhalten viele Teile ein zweites Leben.

Siegerehrung des Fitnesswettbewerbs „Stärkster Schüler / Stärkste Schülerin“

Am Freitag vor den Ferien fand auf dem Schulhof die Siegerehrung des diesjährigen Fitnesswettbewerbs „Stärkster Schüler / Stärkste Schülerin“ statt. Nach einer kurzen Rede von Herrn Schmiedeknecht übernahm Herr Richter gemeinsam mit Herrn Erdmann die feierliche Auszeichnung.

Geehrt wurden zunächst die stärksten Schülerinnen und Schüler jeder Klassenstufe. Den Höhepunkt bildete anschließend die Ehrung der sechs stärksten Schüler der gesamten Schule. Besonders beeindruckend war, dass dabei auch einige neue Schulrekorde aufgestellt wurden.

Zu den stärksten Schülerinnen zählen Hanga Csontos, Pauline Gruhl und Luisa Dörfel. Bei den Jungen setzten sich Ilian Grainca, André Kastel und Colin Kellner an die Spitze.

Alle Gewinnerinnen und Gewinner erhielten Urkunden und Pokale.

Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmenden für diese großartigen Leistungen! 🎉

Erste Prüfungen im Schuljahr 2025/26 – Erfolgreiche Projektarbeiten an der Hörselbergschule

Die ersten Prüfungen im Schuljahr 2025/26 liegen hinter den 20 Schülerinnen und Schülern der Klasse 10 der Hörselbergschule – und sie können mit Recht stolz auf ihre Leistungen sein. Im Rahmen der Projektarbeiten setzten sie sich über einen längeren Zeitraum hinweg intensiv, eigenständig und mit großem Engagement mit unterschiedlichen gesellschaftlich relevanten Themen auseinander. Dabei standen nicht nur der Erwerb von Fachwissen, sondern auch Teamarbeit, eigenverantwortliches Lernen, kritisches Denken sowie die Präsentation der Ergebnisse im Mittelpunkt.

Auswirkungen unseres Konsums

Eine Gruppen beschäftigten sich mit den Auswirkungen unseres Konsums und untersuchten dabei Aspekte wie Tierwohl in der Lebensmittelproduktion und Lebensmittelverwertung, die Problematik von Fast Fashion sowie Fragen einer gesunden und nachhaltigen Ernährung. Ein besonderer Schwerpunkt lag hierbei auf einem praktischen Teil, der in Form von drei spannenden Projekttagen in Klasse 8 umgesetzt wurde. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Erkenntnisse weitergeben und erlebbar machen – unterstützt wurden sie unter anderem von Hündin „Bubbles“, die die Präsentation auf besondere Weise bereicherte.

Weltreligionen im Alltag

Andere Schüler widmeten sich den vier Weltreligionen – Islam, Buddhismus, Judentum und Christentum – und gingen der Frage nach, welche Werte und Vorstellungen diese prägen und wo sich ihre Spuren im Alltag wiederfinden lassen. Der praktische Teil dieses Projekts bestand in einer Exkursion durch Eisenach, bei der verschiedene religiöse Orte besucht wurden. Stationen waren unter anderem die Nikolaikirche, das islamische Zentrum sowie die Überreste der ehemalige Synagoge. Vor Ort konnten die Schülerinnen und Schüler ihre zuvor erarbeiteten Inhalte vertiefen und die Bedeutung religiöser Vielfalt im eigenen Lebensumfeld unmittelbar erfahren.

Harmlose Süchte?

Ein weiteres Projekt setzte sich unter der Leitfrage „Versteckte und offensichtliche Süchte?“ kritisch mit alltäglichen Konsumgewohnheiten auseinander und beleuchtete insbesondere den Konsum von Vapes, Bildschirmzeit sowie Zucker und deren gesundheitlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen.

Von der Befruchtung bis zur Geburt

Auch grundlegende Themen der menschlichen Entwicklung wurden aufgegriffen: Im Projekt „Von der Befruchtung bis zur Geburt“ erarbeiteten sich die Schülerinnen und Schüler fundiertes Wissen zu Verhütung, Schwangerschaft und Geburt und setzten sich mit verantwortungsbewusstem Handeln in diesem sensiblen Bereich auseinander. Der praktische Teil bestand in der Erstellung von anschaulichen Flyern für den Unterricht sowie in der Durchführung einer Aufklärungsstunde in Klasse 8, in der die Inhalte altersgerecht und verantwortungsvoll vermittelt wurden.

Instagram im Fokus

Darüber hinaus wurde die Rolle sozialer Medien am Beispiel von Instagram untersucht. Neben einem Vergleich zwischen Jugendlichen und Erwachsenen analysierten die Lernenden Chancen und Risiken der Plattform. Der praktische Teil bestand in der Erstellung und dem anschließenden Onlinegehen eines offiziellen Instagram-Accounts der Schule, wodurch die Schülerinnen ihre theoretischen Erkenntnisse direkt anwenden konnten und unsere Schule nun „Follower“ und einen Social Media Auftritt hat.

Vom Schwein zur Wurst

Ein weiteres Projekt verfolgte den Weg „Vom Schwein zur Wurst“ und setzte sich dabei mit Fragen der Haltung, Schlachtung und Verarbeitung auseinander, wobei auch ethische und technische Aspekte der Herstellung des Konsums eine wichtige Rolle spielten. Im praktischen Teil drehten die Schüler interessante und anschauliche Videos und gestalteten einen Projekttag für die Klasse 5. Dabei wurde nicht nur informiert, sondern auch praktisch gearbeitet und gemeinsam gekocht, sodass die Inhalte auf vielfältige Weise erfahrbar wurden.

Die Hörselbergschule ist stolz auf das Engagement und die Leistungen ihrer Klasse 10.

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