Am 8. Mai, dem Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus, pflegen die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen der Hörselbergschule traditionell die Gedenkstätte „In den Erlengräben“ in Wutha-Farnroda.
Mit ihrem jährlichen Einsatz setzen die Jugendlichen ein sichtbares Zeichen gegen das Vergessen und erinnern an die Opfer von Krieg, Gewalt und nationalsozialistischer Herrschaft. Die Gedenkstätte erinnert an zahlreiche sowjetische Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter, die während des Zweiten Weltkriegs in der Region ums Leben kamen.
Gemeinsam entfernten die fleißigen Schülerinnen und Schüler Unkraut und Laub, reinigten Wege und Grabstätten und legten Blumen nieder. Dabei stand nicht nur die Pflege des Denkmals im Mittelpunkt, sondern auch das bewusste Innehalten und Erinnern.
Der Tag der Befreiung mahnt uns, Frieden, Menschlichkeit und Demokratie nicht als Selbstverständlichkeit anzusehen. Gerade junge Menschen tragen Verantwortung dafür, die Erinnerung an die Vergangenheit wachzuhalten und den Verstorbenen mit Respekt zu begegnen.
Ein besonderer Dank gilt dem Bauhof der Gemeinde sowie Frau Helch und Herrn Lessing für ihre Unterstützung und Begleitung dieses wichtigen Projekts.
Die Hörselbergschule ist stolz darauf, diese Tradition seit vielen Jahren fortzuführen. Der Einsatz der 10. Klassen zeigt, dass Erinnerungskultur lebendig bleibt, wenn junge Menschen Verantwortung übernehmen und Geschichte nicht in Vergessenheit geraten lassen.



