QThüS-Evaluation – Gemeinsam auf einem guten Weg
Am 10. September 2026 wurden die Ergebnisse der QThüS-Evaluation an unserer Schule ausgewertet. Die Evaluation zeichnet insgesamt ein positives Bild der schulischen Arbeit. In nahezu allen untersuchten Bereichen zeigen sich gute Ergebnisse und eine hohe Übereinstimmung der unterschiedlichen Perspektiven. Gleichzeitig liefert die Evaluation wichtige Impulse für die weitere Schulentwicklung.
Besonders positiv wurde die Zusammenarbeit der Lehrkräfte und der verschiedenen pädagogischen Professionen wahrgenommen. Lehrkräfte, Schulsozialarbeit, Förderpädagogik, Teamteaching und weitere Unterstützungsangebote arbeiten eng zusammen. Kurze Abstimmungswege, klare Verantwortlichkeiten und die Arbeit in Teams unterstützen ein lösungsorientiertes Handeln im Schulalltag.
Damit wird eine wichtige Stärke unserer Schule sichtbar: Förderung und pädagogische Verantwortung werden als gemeinsame Aufgabe verstanden.
Auch die Organisation und Steuerung der Schule wurden positiv bewertet. Der ergänzende Startchancen-Bericht bescheinigt der Schule ausdrücklich eine „hohe praktische Handlungskraft“ – auch unter herausfordernden sozialen und personellen Rahmenbedingungen.
Als stabilisierend werden insbesondere Nähe, Flexibilität, Leitungseinsatz und tragfähige Strukturen beschrieben. Der Schulleitung wird zudem eine hohe Diagnosefähigkeit zugeschrieben. Klare Verantwortungsbereiche, eigenverantwortlich arbeitende Teams und die Steuergruppe tragen dazu bei, Entscheidungen gemeinsam vorzubereiten und Entwicklungsprozesse zielgerichtet zu gestalten.
Unterricht und Lernen
Im Unterricht zeigen sich Stärken insbesondere bei einer altersgerechten und zielorientierten Methodik und Didaktik, unterschiedlichen Sozialformen sowie bei attraktiven und aktivierenden Lernarrangements. Positiv wahrgenommen wurden außerdem ein hoher Anteil echter Lernzeit und die Berücksichtigung unterschiedlicher Kenntnisse, Fähigkeiten, Stärken und Unterstützungsbedarfe der Schülerinnen und Schüler.
Angebote wie Teamteaching, Freie Lernzeit, DaZ, Lernlabor und weitere Fördermaßnahmen unterstützen den Umgang mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen.
Besonders im sprachlichen Bereich erkennt QThüS „tragfähige Ansätze“. Dazu gehören unter anderem Sprachstandsanalysen, die strukturierte DaZ-Arbeit, gezielte Prüfungsvorbereitung sowie der aus BiSS hervorgegangene sprachsensible Fachunterricht.
Schulkultur und pädagogisches Klima
Eine weitere Stärke zeigt sich in der Beziehungs- und Fehlerkultur. Die Evaluation weist positive Ergebnisse beim Zugehörigkeitsgefühl, beim sozialen Umgang, bei Vertrauen und Fürsorglichkeit sowie bei der Beziehungsqualität aus. Besonders deutlich fällt die positive Einschätzung der Fehlerkultur aus.
Damit wird bestätigt, dass Schule nicht allein als Lernort verstanden wird, sondern auch als gemeinsamer Lebensraum, in dem respektvolle Beziehungen und gegenseitige Unterstützung eine wichtige Grundlage bilden.
Berufsorientierung und regionale Vernetzung
Als besonders profilprägend zeigt sich die Berufsorientierung. Sie ist über mehrere Jahrgangsstufen hinweg aufgebaut und eng mit Unterricht, Praktika, Beratung, Bewerbungstraining und regionalen Angeboten verbunden. Der Startchancen-Bericht beschreibt diese Struktur als „dichte Übergangskette“.
Die verbindliche Zusammenarbeit mit regionalen Partnern – beispielsweise im Rahmen des Berufemarktes, mit RAWE sowie weiteren Unternehmen, Einrichtungen und Vereinen, eröffnet unseren Schülerinnen und Schülern vielfältige Möglichkeiten zur beruflichen Orientierung und zur Begegnung mit ihrer Region.
Beteiligung und gemeinsame Schulentwicklung
Auch Schulgemeinschaft und Beteiligung sind wichtige Bestandteile der Schulentwicklung. Formate wie der Zukunftssalon schaffen Möglichkeiten für den Austausch zwischen Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrkräften und Schulleitung. Gemeinsam sollen Ideen entwickelt, Entscheidungen transparent gemacht und Verantwortung für die weitere Entwicklung der Schule übernommen werden.
Die Ergebnisse der QThüS-Evaluation bestätigen viele Entwicklungen, die in den vergangenen Jahren begonnen und kontinuierlich weiterentwickelt wurden. Sie zeigen, was an unserer Schule bereits gut funktioniert und worauf wir aufbauen können.
Gleichzeitig verstehen wir Evaluation nicht als Abschluss, sondern als Ausgangspunkt für die nächsten Schritte. Erkannte Entwicklungsfelder werden wir offen, transparent und gemeinsam bearbeiten.
Unser Ziel bleibt eine Schule, die ihre Schülerinnen und Schüler bestmöglich unterstützt, gute Bildung ermöglicht und sich gemeinsam mit allen Beteiligten weiterentwickelt.

Erfolgreiche Abschlüsse 2026 – Wir sind stolz auf unsere Schülerinnen und Schüler
Am 26. Juni 2026 hieß es Abschied nehmen: In der Hörselberghalle feierte die Hörselbergschule gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrkräften und Gästen die feierliche Übergabe der Abschlusszeugnisse.
Durch das Programm führte Frau Hoyer, die den Abend moderierte. Schulleiter Herr Schmiedeknecht eröffnete die Feier und blickte in seiner Rede auf die gemeinsame Schulzeit, besondere Erlebnisse, Herausforderungen und die Entwicklung der Abschlussklassen zurück. Ein besonderer Dank galt den Klassenlehrerinnen Frau Göllner, Frau A. Görlitz und Frau N. Görlitz, die ihre Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg zum Abschluss begleitet hatten.
Für einen besonders persönlichen Moment sorgten Nina und Mimi, die mit ihren lieben Worten auf die gemeinsame Schulzeit zurückblickten und sich bei ihren Mitschülern, Eltern und Lehrern bedankten. Dafür sagen wir herzlich Danke!
Sehr erfolgreiche Prüfungen
Auch fachlich gab es 2026 allen Grund zur Freude. 20 von 21 Schülerinnen und Schüler erwarben erfolgreich den Realschulabschluss. Besonders in den Prüfungsfächern Deutsch und Englisch wurden starke Ergebnisse erzielt.
Auch unsere Schülerinnen und Schüler in den Prüfungen zum Qualifizierenden Hauptschulabschluss konnten mit guten bis sehr guten Leistungen überzeugen und 4 Schülerinnen und Schüler wechselten erfolgreich in Klasse 10. Insgesamt erreichte der Abschlussjahrgang eine erfreulich hohe Abschlussquote.
Frau Dagmar Schmidt, Vorsitzende des Fördervereins der Hörselbergschule, ehrte die jeweils besten Zeugnisse ihrer Klassenstufen:
Tina Schieck wurde für das beste Zeugnis der Klasse 10 ausgezeichnet, Dilara Fener für das beste Zeugnis der Klasse 9.
Wir gratulieren beiden Schülerinnen herzlich zu ihren hervorragenden Leistungen und ihrem erfolgreichen Schuljahr!
Bereits bei den Projektarbeiten hatten die Realschülerinnen und Realschüler gezeigt, was in ihnen steckt. Die vielfältigen Themen, die intensive Vorbereitung und die überzeugenden Präsentationen machten deutlich, wie viel Engagement, Selbstständigkeit und Präsentationskompetenz unsere Jugendlichen entwickelt haben. Besonders erfreulich war die Aktualität vieler Arbeiten. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich beispielsweise mit Tierwohl und Nachhaltigkeit, modernen Formen von Sucht, dem Einfluss von Instagram und sozialen Medien und sie erstellten sogar den ersten schuleigenen Schulaccount, sowie Fragen rund um Schwangerschaft und junge Elternschaft. Damit griffen sie Themen auf, die ihre Lebenswelt ebenso berühren wie aktuelle gesellschaftliche Diskussionen.
Und wie ging es weiter?
Besonders schön ist für uns der Blick auf den weiteren Weg unserer ehemaligen Schülerinnen und Schüler. Viele haben inzwischen erfolgreich ihre Ausbildung begonnen. Sechs Absolventinnen und Absolventen wechselten auf ein Gymnasium oder eine weiterführende Fachschule, um dort ihren Bildungsweg fortzusetzen.
Damit zeigt sich für uns, worum es bei einem erfolgreichen Schulabschluss eigentlich geht. Er ist nicht nur das Ende der Schulzeit, sondern vor allem der Anfang eines neuen Weges.
Wir gratulieren allen Absolventinnen und Absolventen des Jahrgangs 2026 herzlich zu ihren Leistungen. Wir sind stolz auf euch und wünschen euch für Ausbildung, weiterführende Schule und alles, was danach kommt, viel Erfolg, Mut und Freude!

Generalsanierung abgeschlossen: Wartburgkreis übergibt sanierte Hörselbergschule in Wutha-Farnroda

Mit dem Abschluss der Generalsanierung der Staatlichen Regelschule Wutha-Farnroda, Hörselbergschule, setzt der Wartburgkreis ein starkes Zeichen für moderne Bildung und zukunftsfähige Schulstandorte. Insgesamt 7,7 Millionen Euro wurden in die umfassende Sanierung des Schulgebäudes investiert. Dadurch stehen den Schülerinnen und Schülern sowie dem Lehrerkollegium künftig deutlich verbesserte Lern- und Arbeitsbedingungen zur Verfügung.
Am Montag, 29. Juni 2026, öffnete die Hörselbergschule im Rahmen eines Tages der offenen Tür ihre Türen für die Öffentlichkeit. Dabei konnte die umfassend sanierte Schule durch Landrat Dr. Michael Brodführer feierlich übergeben werden. Zugleich fand die symbolische Übergabe des Schülerplaners „Planiverse“ an die Schulen des Wartburgkreises statt.
„Die Hörselbergschule ist eine der Zukunftsschulen im Wartburgkreis. Hier stehen gute Bildung und gemeinschaftliches Lernen im Vordergrund. Schulleiter Herr Schmiedeknecht führt ein engagiertes Lehrerkollegium, das sich mit großem Einsatz um die Schülerinnen und Schüler sowie die Belange der Schule kümmert. Mit der abgeschlossenen Generalsanierung schaffen wir dafür beste Rahmenbedingungen“, betont Landrat Dr. Michael Brodführer.
Umfassende Generalsanierung im laufenden Schulbetrieb
Die Hörselbergschule in Wutha-Farnroda wurde in den 1980er Jahren als DDR-Typenschulbau errichtet. Das Gebäude besteht aus einem viergeschossigen Normalklassentrakt, einem dreigeschossigen Verbindungsbau sowie einem dreigeschossigen Spezialklassentrakt. Alle Gebäudeteile sind zusätzlich unterkellert.
Von November 2022 bis Juni 2026 wurde die Schule in drei Bauabschnitten umfassend saniert und das bei laufendem Schulbetrieb. Ziel der Baumaßnahme war es, das Schulgebäude an heutige architektonische, technische, energetische und pädagogische Anforderungen anzupassen und zugleich eine weitestgehende Barrierefreiheit zu erreichen.
Die Gesamtkosten der Generalsanierung belaufen sich auf rund 7,7 Millionen Euro. Das Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr bewilligte hierfür Fördermittel in Höhe von bis zu 5 Millionen Euro aus dem Schulbauinvestitionsprogramm für Baumaßnahmen an Schulgebäuden und Schulsporthallen.
Moderne Lernräume, bessere Wegeführung und mehr Barrierefreiheit
Im Zuge der Sanierung wurden alle Geschosse und Gewerke einbezogen. Dazu gehörten unter anderem die Erneuerung der Gebäudetechnik, die Umsetzung des vorbeugenden Brandschutzes, die Sanierung der Fachräume für Chemie, Biologie, Physik und Werken sowie umfangreiche Arbeiten an den Außenanlagen einschließlich Wasser- und Abwasseranlagen.
Ein zentraler Bestandteil der Baumaßnahme war der Anbau einer Aufzugsanlage mit eigenem Fahrschacht. Damit können künftig alle Ebenen barrierearm erschlossen werden. Auch der Haupteingang wurde neu angeordnet. Statt des bisherigen Zugangs auf der Ostseite befindet er sich nun zentral hofseitig im Verbindungsbau. Die Verkehrswege im Innen- und Außenbereich wurden dadurch verbessert.
Die Toilettenräume im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss wurden vollständig erneuert und um ein Behinderten-WC ergänzt. Zudem wurden einzelne Räume neu geordnet oder angepasst. So entstanden neue Raumqualitäten, die den Schulalltag funktionaler und zeitgemäßer gestalten.
Auch energetische Aspekte spielten eine Rolle. Auf dem Flachdach des Traktes I wurde eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 15 kWp errichtet. Ein Batteriespeicher soll die Eigenverbrauchsquote erhöhen.
Rücksicht auf Natur- und Artenschutz
Die Baumaßnahme wurde zudem durch Ausgleichsmaßnahmen für geschützte Tierarten begleitet. Für Haussperlinge, Mauersegler, Stare und Fledermäuse wurden zahlreiche Ersatzquartiere geschaffen. Dazu zählen unter anderem 180 Ersatzkästen für Haussperlinge, 67 Nistplätze für Mauersegler, zwei Ersatzkästen für Stare sowie 55 Fledermauskästen, zwölf Fassadenröhren und zwei Winterschlafkästen.
Dank an Schulgemeinschaft und Beteiligte
Eine besondere Herausforderung war die Umsetzung der Generalsanierung während des laufenden Schulbetriebs. Das Landratsamt Wartburgkreis dankt daher insbesondere den Schülerinnen und Schülern, dem Lehrerkollegium und der Schulleitung für Geduld, Flexibilität und Verständnis während der Bauzeit.
Ein Dank gilt ebenso den beteiligten Planungsbüros, Firmen, Handwerksbetrieben, dem Fördermittelgeber sowie allen weiteren Projektbeteiligten, die zur erfolgreichen Umsetzung der Baumaßnahme beigetragen haben. (Text: Landratsamt)
Abschied von einem geschätzten Kollegen
26. Juni 2026
Heute verabschiedete unsere Schulgemeinschaft einen liebgewonnenen Lehrer und Kollegen. Nach fast drei Jahren an unserer Schule verlässt Herr José Gonzales die Hörselbergschule.
Als Lehrer für Englisch und Spanisch hat Herr Gonzales unseren Schulalltag nicht nur fachlich bereichert, sondern auch menschlich. Mit seiner offenen, höflichen und herzlichen Art war er für Schülerinnen und Schüler ebenso wie für Kolleginnen und Kollegen ein geschätzter Ansprechpartner und ein wichtiger Teil unserer Schulgemeinschaft.
Zum Abschied hatte er sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Er stellte dem Kollegium der Hörselbergschule selbst ein Zeugnis aus, indem er sich bei allen für die tolle Zusammenarbeit und die tolle Zeit dankte – eine ebenso originelle wie persönliche Geste, über die wir uns sehr gefreut haben.
Vielen Dank, lieber José, für die gemeinsame Zeit, dein Engagement und die vielen schönen Momente!
Für deinen weiteren beruflichen und privaten Weg wünschen wir dir von Herzen alles Gute, viel Erfolg und viele neue, spannende Erfahrungen.
¡Muchas gracias y todo lo mejor, José!

Schulpartnerschaft mit Kamienica 30.05.2011
Die Projekttage im September 2010 mit dem Tag der offenen Tür
Das Eröffnungsprogramm zum Tag der offenen Tür
Unsere erfolgreichen SportlerInnen




















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