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Zeitreise an den Hof Friedrichs I. von Sachsen-Gotha-Altenburg

Zeitreise an den Hof Friedrichs I. von Sachsen-Gotha-Altenburg














Am 24. 10.2 1019 begab sich die Klasse 8, der Regelschule Wutha-Farnroda, auf eine Zeitreise in den Barock. Im Rahmen des Geschichtsunterrichtes fuhren die Klassen 8a und 8b mit ihren Geschichtslehrern Frau Möller und Herrn Schmiedeknecht nach Gotha, um dort in die barocke Welt von Schloss Friedenstein einzutauchen.

Nach der Ankunft in Gotha bahnten wir uns den Weg durch den nebligen Schlosspark hinauf zum Schloss. Dort erwartete uns bereits die Museumspädagogin Frau Roth. Schloss Friedenstein gehört zu den größten Schlossbauten des 17. Jahrhunderts. Besonders macht es außerdem, dass die Bauarbeiten noch während des Dreißigjährigen Krieges begonnen wurden. Nach einer kurzen Einweisung in die Geschichte des frühbarocken Schlosses, welches unter Ernst dem Frommen (1601 – 1675) erbaut wurde, begannen wir unsere Führung durch die Prunkräume des Schlosses. Das von außen eher schlicht erscheinende Schloss, zeigt sich im Inneren von seiner absolutistischen Seite. Besonders die Paraderäume sind mit wertvollen Gemälden, Stoffen, Hölzern und Stuck ausgestattet. Friedrich I. von Sachsen-Gotha-Altenburg (1646-1691), der zweimal am Hofe von Ludwig XIV. von Frankreich residierte, wollte dem alten Schloss seines Vaters einen neuen Geist einhauchen und die prunkvolle absolutistische Lebensart auch in Thüringen etablieren. Um den edlen Holzboden zu schützen, mussten wir Filzpantoffeln anziehen, dies steigerte unfreiwillig den Funfaktor.

Nach einer Stunde erreichten wir den Festsaal des Schlosses. Dieser ist das Herzstück der Anlage und wurde vor allem für Empfänge, öffentliche Veranstaltungen und Bälle genutzt. Anhand von Gemälden, Kleidungsstücken, Accessoires und Gegenständen des alltäglichen Lebens brachte uns Frau Roth die Lebensweise und Verhältnisse der Menschen von vor 300 Jahren näher.  Dabei wurde sich nicht nur auf den Adel konzentriert, sondern auch auf die Unterschiede zwischen den Ständen.

Nach dem Besuch des Schlosses, wandelten wir noch durch die Orangerie. Auch das Wetter zeigte sich nun von seiner schönen Seite und wir konnten die letzten Minuten in der Schlossanlage von Gotha bei Sonnenschein genießen.

Vielen Dank an Frau Gabriele Roth für die gute Zusammenarbeit und die informative Führung durch das Schloss.


Pierre Schmiedeknecht (Fachlehrer für Deutsch, Geschichte, Ethik und Sozialkunde)

Interkulturelle Woche

Interkulturelle Woche in der Regelschule Wutha-Farnroda














Vom 23.09.-27.09.2019 fand in diesem Jahr erneut die interkulturelle Woche statt. Auch die Regelschule Wutha-Farnroda gestaltete diese besonderen Tage mit. Am Donnerstag, dem 26.09. hatten alle Schüler und Lehrer der Schule die Möglichkeit, in Form einer Pausenversorgung kostenlos Speisen aus unterschiedlichen Ländern zu probieren. Bereits am Vortag bereiteten Schülerinnen und Schüler fleißig Gerichte zum Teil ihrer eigenen Nationen vor. Da wurde Reis gekocht, Berge von Zwiebeln geschält, Kichererbsen eingeweicht, Suppengemüse geputzt und Salatblätter geschnippelt. Bevor es dann am Donnerstag zur Pause klingelte, richteten die fleißigen Helfer alle Speisen als kleine Probierhäppchen an und dekorierten den Essensstand. Schließlich verteilten sie Gerichte wie arabisches Brot mit Falaffel und Hummus, einen indischen Tomaten-Bohnen-Reis-Eintopf, französische Wraps gefüllt mit Salat, Bulgur, Hähnchenbrust, Paprika und Frischkäse, einen griechischen Tomatensalat sowie „Mujaddara“ – ein arabisches Gericht bestehend aus Reis, Linsen und Zwiebeln. Auch die Anhänger der deutschen Küche durften sich über eine deftige grüne Erbsensuppe und Gurkensalat mit einem Essig-Öl-Dill-Dressing freuen.

Angesichts der nichtvorhandenen Rester muss dieses Kochprojekt als rundum gelungen bezeichnet werden!

Zwei Tage im Zeichen der Demokratie!

Zwei Tage im Zeichen der Demokratie!

Am 16. und 17.09.2019 hatten wir Hannah, Lars und Leon von Verein “Politik zum Anfassen e.V. “ zu Gast an unserer Schule. Am Montag, dem 16.09.2019, führten sie die 8. Klassen, in einem Workshop, in die Kommunalpolitik ein.  Was sind Aufgaben der Kommune, was übernimmt das Land und welche Aufgaben hat der Bund? Nachdem dies alles geklärt war, wurde die Ratssitzung vorbereitet. In Fraktionen  machten sich die Schüler Gedanken über mögliche Vorschläge und Anträge. Viel Schreibarbeit, viel Diskussion und viel Überzeugungsarbeit musste dabei geleistet werden, um alle “Ratsmitglieder”, auch die von der Opposition, von den Vorschlägen zu überzeugen. Gut vorbereitet wurde dann in der Ratssitzung heiß diskutiert. Brauchen wir digitale Schulen und wenn ja, was kommt zuerst…W-Lan oder Laptops? Oder wäre eine Sanierung ein erster Schritt zu modernen Schulen und wesentlich notwendiger? Ist es wichtig mehr Anlaufstellen für Suchtkranke und Obdachlose zu schaffen? Natürlich! Aber wie? Und wie lässt sich der Umweltschutz schon im Kleinen realisieren…sollte nicht jeder bei sich anfangen?

Die Abstimmungen waren spannend und der ein oder andere, hat sich als Politiker von morgen prädestiniert!

Am Dienstag, dem 17.09.2019, begann der Workshop für die Klassen 9 und 10 in der Aula. Diesmal ging es um die Landespolitik und die Arbeit des Landtages. Die Schüler wurden mit aktuellen Anträgen der Legislaturperiode konfrontiert und sollten in Fraktionen Argumente für und gegen diese Anträge sammeln. Führerschein mit 16? Impfpflicht?  Bodycams für Polizisten? Thüringen als sicherer Hafen? Viele rauchende Köpfe, viel Papier, viele Argumente. All dies musste nun gebündelt und die “Redner” auf die kommende” Landtagssitzung” vorbereitet werden. Diese begann in großer Runde und war von der ersten bis zur letzten Minute spannend und voller Energie. Die Fraktionen der Klasse 10 behauptet sich sehr gut und setzten sich für ihre Anträge ein. Besonders heiß wurde der Führerschein mit 16 (Begleitetes Fahren mit 16) diskutiert. Nahezu einstimmig wurde dieser Antrag abgelehnt! Das Staunen unsererseits war groß. Auch hier zeigten einige Schüler große politische, rhetorische und diplomatische Fähigkeiten.

Vielen Dank an Hannah, Lars und Leon für diese beiden interessanten und lehrreichen Tage!

Pierre Schmiedeknecht (Fachlehrer für Deutsch, Geschichte, Ethik und Sozialkunde)

Sportliche Klassenfahrt nach Zella-Mehlis und Oberhof

Skifahren und Biathlon bei 30 Grad? Für Klasse 8 kein Problem!

Am Mittwochvormittag, dem 21.08.2019, trafen sich 23 Achtklässler mit ihren Klassenlehrern Frau Kanzler und Herrn Schmiedeknecht am Bahnhof in Wutha-Farnroda, um zu ihrer Klassenfahrt in den Thüringer Wald zu starten.Nach einer kurzen Zugfahrt, mit kleinen Überraschungen, bei denen wir lernten, dass nicht alle Züge der STB in Erfurt-Bischleben halten,  kamen alle wohlbehalten in Zella-Mehlis an. Das Gepäck wurde Gott sei Dank zur Unterkunft gefahren, da allen ein steiler Aufstieg bevor stand und der Hausberg und wir, keine besten Freunde wurden. Als das Mittagessen verspeist war und Frau Künzel uns eine Einweisung in das Haus gab, wurden die Zimmer vergeben. Die Zimmer wurden bezogen, genau wie die Betten und nach einer kurzen Ruhepause ging es gleich los mit dem sportlichen Programm. Im Schützenhaus von Zella-Mehlis wurden zwei Gruppen gebildet und dann hieß es…anlegen, zielen, Volltreffer!  Sowohl am Schießstand, als auch beim Bogenschießen wurde oft ins Schwarze getroffen und am Ende sogar noch gegen die Bogenschützen aus Zella-Mehlis gewonnen! Den Abschluss des Tages bildete dann ein gemeinsamer Grillabend. In gemütlicher Runde wurden Bratwürste (sponserd by Familie Herrmann), Grillkäse, Geflügelspieße und Salate verspeist. Als sich die Nacht nährte, wurde es ruhig in Zella-Mehlis, jedoch nicht in der Herberge. Auf den Zimmern herrschte noch reger Gesprächsbedarf, doch auch Achtklässler müssen irgendwann mal schlafen. Am Donnerstag brachen wir nach einem reichhaltigen Frühstück in Richtung Oberhof auf. Bei hochsommerlichen Temperaturen fuhren wir auf den Rennsteig, die Skihosen und Steppjacken im Gepäck, denn unser Ziel war die Skihalle am Kanzlersgrund. Die -4 Grad Hallentemperatur waren ein großer Kontrast zu den fast 30 Grad Außentemperatur. Nach einer kurzen Einweisung schnallten wir unsere Skier an und los ging es! Bei einigen Schülern sah es aus, als hätten sie nie etwas anderes gemacht. Andere Schüler (und auch ein Lehrer) waren schon froh, 5 Meter zu fahren, ohne sich auf den Hintern zu setzen. Mit der Zeit verbesserten alle Ihre Fähigkeiten auf der Spur, einige durften sogar auf den schwierigen Loipen fahren…sehr gut gemacht! Auch beim Biathlon machten viele eine sehr gute Figur. Ob im Liegen oder Stehen, bei kleinen Wettkämpfen im Dreierteam war es schwierig einen Schützenkönig auszumachen. Gegen 13.00 Uhr stärken wir uns bei einem leckeren Mittagessen im Sonnenschein.Nach so viel Wintersport, mitten im Sommer, wurde es Zeit für Wellness. Den restlichen Tag verbrachten wir im H²O in Oberhof. Am Abend überforderten wir noch einen Imbissbesitzer in Zella-Mehlis mit unserem Andrang und quälten uns mit unserer Beute den Hausberg hinauf. Satt, kaputt und zufrieden klang der letzte Abend in der ”Grünen Villa” am Lerchenberg aus. Das Schnarchen einiger Schüler ließ eine ruhige Nacht erwarten. Am letzten Morgen wurden, nach dem Frühstück, die Zimmer aufgeräumt und das Haus auf Vordermann gebracht. Gegen 9.30 Uhr saßen alle auf gepackten Koffern. Unsere letzte Station war das Meeresaquarium in Zella-Mehlis. Neben Haien, Nilkrokodilen, Muränen und Alligatoren waren besonders die Koikarpfen, im Eingangsbereich, ein wahres Highlight. Diese waren zwar nicht so gigantisch wie die Haie, aber immerhin konnte man diese füttern und streicheln…bei Haien eher suboptimal. Nun war es Zeit, den Heimweg anzutreten. Nach einem lebensrettenden Stopp bei Netto, ging es zum Bahnhof. Die Heimfahrt, im vollen Freitagszug, war nicht gerade bequem, aber es kam zu keinen Zwischenfällen und gegen 13.45 Uhr erreichten 23 müde Schüler und zwei zufriedene Lehrer den Bahnhof in Wutha-Farnroda.

Vielen Dank an dieser Stelle an Frau Künzel für die gute Organisation, Frau Hirn für das tolle Essen und alle fleißigen Angestellten des Schullandheimes “Am Lerchenberg”.

Wir Lehrer bedanken uns bei allen Schülern, die uns zwei kurze Nächte, aber dafür drei schöne Tage beschert  haben…wir würden es wieder tun. Nein, wir werden es wieder tun!

Grazyna Kanzler (8a) und Pierre Schmiedeknecht (8b) – Klassenlehrer

Projekttag der neuen 5. Klassen

Wanderung auf dem Naturlehrpfad









Der Beginn des neuen Schuljahres ist für die Schüler der fünften Klassen besonders aufregend. Der erste Schultag ist nicht nur verbunden mit dem Ende der Ferien, sondern zugleich der Start an einer fremden Schule mit neuen Lehrern und zum Teil noch unbekannten Mitschülern. Um den Schülerinnen und Schülern die ersten Tage an der Regelschule Wutha- Farnroda möglichst angenehm zu gestalten, organisierten die Klassenlehrerinnen Frau Siebeneicher und Frau Eberle eine Kennenlernwoche. Das Highlight der Woche war ein Wandertag auf dem Naturlehrpfad in Ruhla. Unter orts- und fachkundiger Anleitung von Frau Heilwagen ging es am Morgen des 21.08.2019 mit dem Bus nach Ruhla. Von dort aus führte ein idyllisch angelegter Weg durch den Wald. Am Wegesrand standen viele Informationstafeln über die Tiere und Pflanzen im Wald. Die Tafeln vermittelten außerdem Wissen über die Bedeutung und die Nutzung des Waldes früher. Die Schülerinnen und Schüler erhielten die Aufgabe sich Wissen zu bestimmten Fragen anzulesen und ihre Antworten zu notieren. Besondere Freude hatten die Kinder an den praktischen Aufgaben. Sie durften mit der Schaufel, mit einem Stock oder mit bloßen Händen in der Erde buddeln und nach Tieren im Boden suchen, sie durften Wasser auffangen und filtern und Bäume bis unter die Rinde untersuchen, um dort Lebewesen zu finden. Die gefundenen Tiere wurden im Lupenglas aufbewahrt und dann mit Hilfe eines Buches bestimmt, um welches Tier es sich handelt. Im Anschluss wurden die Tiere wieder in ihren gewohnten Lebensraum entlassen. Bei all den Entdeckungen und Aufgaben verging die Zeit auf dem Naturlehrpfad wie im Flug und wir erreichten schon bald das Ende der Wanderung. Mit dem Bus ging es von Ruhla zurück zur Schule.

Die Schülerinnen und Schüler haben die Zeit im Wald sehr genossen, spielerisch den ersten Kontakt zum neuen Unterrichtsfach Mensch- Natur- Technik aufgenommen und sich besser kennengelernt. Es war ein rundum gelungener Tag auf dem Naturlehrpfad in Ruhla.

Projekttag “Mobil & Sicher”

Unterricht mit Helm-Pflicht





















Einen Unterricht der besonderen Art erlebten die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 5 bis 7 am 3. Juli 2019 in der Hörselberghalle. Dafür angereist war ein zweiköpfiges Team der „RollerKIDS“ mit jeder Menge Schutzausrüstung und Equipment. Rund um die Themen „Bewegungs- und Verkehrssicherheit“ war für die Schülerinnen und Schüler allerhand geboten: Farbige Hütchen markierten auf dem Hallenboden die Fahrstrecke der einzelnen Stationen und Parcours. An Rampe, Wippe, Kegeln und Limbostangen konnten die Teilnehmer in Einzel- oder Partnerübungen ihre Geschicklichkeit mit dem Roller unter Beweis stellen. Gleichzeitig erhielten sie wertvolle Tipps zum richtigen Verhalten im Straßenverkehr. Außerdem wurden  Schnupperkurse für Inline-Skating angeboten und in der Funwheel-Arena luden  Longboards, das Pedalflow oder Wavboards zum Ausprobieren unter professioneller Anleitung ein. Doch ohne Helm und entsprechender Schutzausrüstung ging an diesem Vormittag gar nichts. Für die Kids eine Selbstverständlichkeit.
Ziel des Projekts war es, die Schülerinnen und Schüler für das Tragen von Helmen und Schutzausrüstung zu sensibilisieren und ihre motorische Sicherheit zu trainieren, damit Unfälle vermieden werden und in heiklen Situationen richtig reagiert wird.
Finanziert wurde das Projekt von unserem Schulförderverein und dem Landesverband der Schulfördervereine. Die Schülerinnen und Schüler waren von dem Vormittag begeistert. Und auch die Lehrer waren begeistert. Begeistert von ihren Schülern, die so konzentriert und ehrgeizig die einzelnen Stationen durchliefen, von deren Geschicklichkeit, ihrem Mut und nicht zuletzt ihrer Hilfsbereitschaft den Mitschülern gegenüber.

Backunterricht mit Frau Randrianarisoa







Am 14.06.2019 veranstalteten die Französisch- Klasse der 9a und 9b von Frau Randrianarisoa einen Backunterricht zu gestalten. Einige Tage vorher teilte Frau Randrianarisoa alle Schüler in Gruppen auf (welche sich die Schüler dann doch selber aussuchen durften) und gab jedem auf, was für Zutaten mitgebracht werden sollen. Das Rezept teilte sie jedem vorher aus. Es sollten Crêpes gebacken werden. Eben typisch Französisch. Dafür gab es natürlich auch Noten.

Lucy aus der 9b brachte Butter, Eier, Backpulver und eine Pfanne zum Backen mit. Anna, Anastasia, Lara, Emily, Mira, Sarah, Nico, Alina … jeder brachte fast die gleichen Zutaten mit.
Einige Schüler bekamen eine Backschürze umgebunden. Somit sah man, was es doch für Profi- Bäcker sind.
Endlich fertig. Nun setzten sich alle Schüler an einem Tisch, um die Crêpes zusammen zu essen. Es war super lecker. Mit Nutella oder Marmelade war es noch leckerer. Einige nahmen auch welche mit nach Hause für die Eltern zum Probieren.
So macht uns Unterricht natürlich riesigen Spaß. Und mit Frau Randrianarisoa sowieso.

Lucy Büchner, Klasse 9b

Mittelalter

Vom 27.-29. Mai fanden unsere Projekttage zum Thema “Lebendiges Mittelalter” statt. Von der Gruppe “Federwolf” stammte die Idee der Veranstaltung, Herr Schmiedeknecht plante den genauen Ablauf.

Stella und Carl von Federwolf brachten fast alle Materialien und das Konzept für die Inhalte mit, um den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Lebenswelt des Mittelalters zu geben. Die Klassen 5 und 6 begannen “auf der Burg” und mit dem Leben der Adeligen und Ritter während die Klassen 7-9 die Handwerkskunst des Mittelalters entdeckten. Am Dienstag wurde getauscht. Die Schüler der Klassen besuchten die einzelnen Stationen nacheinander und haben dabei viel Interessantes gelernt. Natürlich kam auch der Spaß nicht zu kurz.

Von Axt bis Zweihandschwert









Carl und Karsten von Federwolf führten die Schüler in die Waffenkunde des Mittelalters ein. Die meisten waren sehr erstaunt, wie vielfältig und vor allem wie schwer die Waffen und Rüstungsteile des Mittelalters waren. Vom Schild über Streitäxte zu Langschwertern, Speeren oder Morgensternen, alles wurde gezeigt, erklärt und durfte angefasst werden. Abgerundet wurde die Waffenkunde mit einer Runde Axtwerfen. Es war gar nicht so einfach, die Baumstämme mit der Axt zu treffen…..Augenmaß, Kraft und Genauigkeit waren gefragt.

Den Bogen nicht überspannen








Die Station Bogenschießen wurde betreut von Herrn und Frau Klause und Rocky. Mit viel Geduld und Fachwissen stellte Herr Klause die Bögen vor, erklärte deren unterschiedliche Eigenschaften und gab Tipps zum Schießen. Jeder durfte das Schießen üben und viele Pfeile trafen das Ziel aus Stroh. Auch in den Pausen war der Bogenschießstand ein beliebter Treffpunkt um weiter zu üben oder um Rocky zu streicheln.

Schutz und Wohlstand hinter hohen Mauern








Herr Keiderling nahm mit den Schülern das bekannteste Wahrzeichen des Mittelalters, die Burg, genauer unter die Lupe. An einem großen Burgmodell wurden die einzelnen Bestandteile der mittelalterlichen Schutz- und Prachtbauten erklärt und ihre Funktion besprochen. Natürlich wurde auch über die bekannten Burgen unserer Region geredet.

Darf ich bitten?

Frau Kanzler und Frau Seidel übten mit allen Kindern und Jugendlichen einen Tanz ein, der ähnlich wie mittelalterliche Tänze und leicht zu erlernen ist. Einige trauten sich zuerst nicht zu, dabei mitzuwirken, aber da der Tanz am Mittwoch aufgeführt werden sollte, wurde dann in allen Klassen fleißig geübt.

Mit Hammer und Mörser – zünftiges Handwerk















An einigen Stationen wurden typische Handwerkstätigkeiten vorgestellt. So konnten Schüler unter Anleitung von Frau Lohmann Lederarmbänder herstellen und nach ihrem eigenen Geschmack verzieren. Bei Frau Kirchhöfer konnten Kerzen gezogen werden. Die Schüler staunten, wie langwierig es ist, auf diese Weise eine Kerze herzustellen und wie schwer es ist, diese Kerze gerade zu bekommen.

Mit Frau Breitenstein konnte sich jeder eine eigene Seife herstellen – je nach Vorliebe eingefärbt, mit Kräutern oder Duftölen oder Meersalz als Peeling-Zusatz. Frau Heilwagen stellte mit  allen ein Kräutersalz her. Dazu musste erst mal grobkörniges Salz gemörsert werden, das war schon anstrengend. Dann wurde es verfeinert mit unterschiedlichen Kräutern, über deren Wirkungen  auch noch einiges zu erfahren war. Frau Stötzel bot den Kindern und Jugendlichen an, zu filzen. Sie konnten selbst erfahren, wie lange es dauert, ein kleines Teil zu filzen. In Trocken- oder Nasstechnik entstanden hübsche kleine Kunstwerke.

Backen und Buttern







Frau Eberle zeigte, wie einfache Fladen gebacken wurden und wie Butter selbst hergestellt wurde. Auch dabei konnte jeder selbst ausprobieren, wie das funktionierte und natürlich das Produkt dann auch verzehren. Gerade das Schütteln der Butter war für einige Schüler ein richtiger Kraftakt. Bei all diesen handwerklichen Tätigkeiten wurde den Kindern und Jugendlichen bewusst, wie schwierig das alltägliche Leben im Mittelalter war und wie einfach unser Leben heute geworden ist.

Weicher Samt oder kratzende Wolle?








“Kleider machen Leute.” So sagt man heute und so war es schon früher. Stella und Carl klärten die Schüler über das Ständewesen des Mittelalters auf und warum es durch die Geburt bestimmt war, in welchen Verhältnissen man lebte. Außerdem erfuhren die Jugendlichen, dass es bestimmte Farben gab, z.B. Rot oder Blau, die nur den Adeligen oder Wohlhabenden der mittelalterlichen Gesellschaft vorbehalten waren. Den Schülern wurden zufällig bestimmte Ämter, Titel und Berufe zugeordnet und sie hatten sich ihrem Stand entsprechend zu kleiden und zu verhalten. Dabei merkte man schnell, dass es dem Fürsten von Adlerhorst besser in seinem Samtmantel ging als dem unfreien Bauern Hans in seinem kratzenden Wollleibchen. Außerdem erfolgte in jeder Gruppe ein “Ritterschlag”. Die obligatorische Ohrfeige wurde jedoch ausgespart.

Die Klassen 8 und 9 beschäftigten sich intensiv mit der Gerichtsbarkeit im Mittelalter und lieferten sich mitunter heftige Wortgefechte um sich vor den Schöffen zu verteidigen. Für Carl von Federwolf war das eine interessante und gelungene Premiere.

Der Höhepunkt der Projekttage war das Mittelalterfest am Mittwoch.








Das Fest wurde von Herrn Schmiedeknecht und Frau Heilwagen eröffnet, die passend zum Thema gekleidet waren. Viele Lehrer und Schüler hatten sich in passende Gewänder gekleidet, so boten die Schule und die Schulhöfe ein buntes Bild. Stella und Carl von Federwolf hatten einiges mitgebracht, was zum Mitmachen einlud. Lehrer betreuten viele der Attraktionen. So konnten sich neben den Schülern auch die Verwandten mal mit Pfeil und Bogen ausprobieren, Hufeisenwerfen und Axtwerfen boten ebenfalls die Gelegenheit, die eigene Geschicklichkeit zu testen. Herr Richter hatte in seiner Arena ständig kleine Kämpfer, die sich im Zweikampf ausprobierten. Mit einem Minikatapult konnte man versuchen, eine Burg zutreffen. Außerdem konnte wieder gefilzt und Salz  zubereitet werden. Lustig war natürlich das Mäuseroulette (mit echten Mäusen) und das Rattenwerfen (mit Plüschratten).  Im Erdgeschoss war ein Raum mit unterschiedlichen Rätseln und Spielen zum Thema Leben und Speisen im Mittelalter von Herrn Schmiedeknecht vorbereitet wurden. Im Computerkabinett lief ein Video mit Fotos der Projekttage, man konnte schauen und sich erinnern an die vielen tollen Sachen, die man in den letzten Tagen erlebt hat. Alle diese Aktionen waren ständig gut besucht. Anders als im Mittelalter musste bei uns keiner Hunger leiden. Fleißige Schülerinnen haben mit Frau Seidel und Frau Eberle seit dem Morgen das Essen vorbereitet. Es  gab einige Kuchen nach Originalrezepten, Fladen mit Kräuterrahm, selbst hergestellter Butter oder Erbsensuppe. Einige Jungen aus Klasse 9 hatten zusätzlich in einem Holzofen eine leckere Gulaschsuppe zubereitet. Den Erlös des Verkaufes spenden sie der Moped-AG der Schule.

Besonders schön war es, wenn sich Schüler und Lehrer zum gemeinsamen Tanz zusammenfanden. Auch einige Gäste machten dabei mit. Wenn es auch nicht perfekt war, so hatten doch alle viel Spaß dabei und den Zuschauern bot sich ein tolles Bild.

Zum Abschluss zeigte Stella noch einige Feuertänze. Die Zuschauer honorierten die tolle Darbietung mit viel Applaus.

Dankeschön- Veranstaltung der England-Fahrer









Hallo liebe Englandfahrer, Betreuer und Interessierte!

Am 14.05.19 um 18Uhr folgten wir einer Einladung zum Elternabend, dessen Thema die diesjährige Englandfahrt

(3.3. – 8.3.19) war.

Teilnehmer waren Schüler und Betreuer der Regelschule Wutha-Farnroda, Waldorfschule Eisenach und Oststadtschule Eisenach.

Eingeladen hatten Frau Randrianarisoa, Frau Schulze und einige Schüler, die den Abend mitgestalteten.

In der Schulaula nahmen wir an nett vorbereiteten Tischen platz, auf denen Getränke und Knabbereien zum Genießen einluden.

Nach einer kurzen Begrüßung von Frau Randrianarisoa, berichtete diese sehr anschaulich von den Vorbereitungen zur Fahrt und deren Verlauf. Dieser wurde mit zahlreichen Anekdoten ausgeschmückt.

Bezug wurde auch darauf genommen, dass diese Reise nicht nur das Wissen der Eleven im Fachbereich Englisch bereichert, sondern auch u. a. Geschichte und Geographie bedient.

Die anwesenden Schüler berichteten in englischer Sprache von einem Abschnitt der Fahrt und ihren Erlebnissen. Diese Erinnerungen wurden später im Unterricht festgehalten.

Leider waren viele der jugendlichen Touristen an diesem Abend aus unterschiedlichsten Gründen „verhindert“, so dass der Reisebericht diverse Lücken aufwies. Die anwesenden Erzähler waren aber aus dem Stand in der Lage, diese Lücken zu schließen. Schade war auch, dass trotz der ca. 50 Anmeldungen nur die Hälfte den Weg gefunden hat.

Wir konnten jedenfalls die dann folgenden Schnappschüsse, die Frau Schulze an die Wand projizierte, genießen.

Zum Ende sprachen die Betreuer nochmals ein großes Lob den Regelschülern aus, und unterstrichen, dass auf die mitreisenden Jugendlichen stets Verlass war und alle bestes Benehmen im Bus, bei den Gastfamilien und auf bei den Ausflügen zeigten. SUPER, KIDS! GEHT DOCH!

Nach fast zwei Stunden endete ein sehr informativer und kurzweiliger Abend, der in Zukunft hoffentlich noch besser besucht weiterhin stattfindet. Danke!!!!

Zu Gast bei Carmen

Am letzten Tag vor den Osterferien gab es einen besonderen Höhepunkt für die SchülerInnen der Klassen 9 und 10.

Nein, die Idee kam nicht von uns.

Nein, so schick waren wir bisher zu keiner Schulveranstaltung.

Wir waren vom Freundeskreis des Eisenacher Theaters eingeladen worden, die Oper Carmen zu besuchen. Den Theaterbesuch für Schüler und Lehrer sowie den Transport mit einem Bus bezahlte die Firma “Eisenacher Versorgungsbetriebe”. Sowohl beim Sponsor als auch beim Förderverein, besonders bei Frau Stückradt, wollen wir uns herzlich bedanken, dass uns der Besuch dieser Veranstaltung ermöglicht wurde.

Wir wurden vom Theaterpädagogen Stephan Rumphorst vorher in der Schule vorbereitet. Man merkte ihm seine Begeisterung an, als er uns von der Arbeit am Theater, von Opern und insbesondere vom Inhalt der Oper Carmen erzählte. Er zeigte, dass die Handlung sehr nahe an den Dingen ist, die Jugendliche beschäftigen – Liebe, Eifersucht, Hass…. . So schaffte er es, unsere Skepsis zu überwinden und uns neugierig auf die Vorstellung zu machen.

Schon das schöne Gebäude und die vielen ebenfalls schick gekleideten Besucher machten Eindruck auf uns, für einige war es ihr erster Besuch in einem Theater. Nachdem alle ihre Plätze im 1. bzw. 2. Rang gefunden hatten, konnten wir uns auf den Auftritt konzentrieren. Von unseren Plätzen konnten wir auch das Orchester gut beobachten. Es wurde zwar französisch gesungen, aber durch die über der Bühne mitlaufenden deutschen Texte war der Inhalt leicht verständlich. Die Schüler, die  die deutsche Sprache noch nicht so gut beherrschen, konnten durch die gute schauspielerische Leistungen trotzdem dem Geschehen folgen.

Der Gesang und das Spiel waren beeindruckend und so vergingen die drei Stunden schnell. Besonders gefallen hat uns die Carmen mit ihrer tollen Stimme und Don Jose. Am Ende applaudierten wir lange.

Nein, Oper ist nicht unsere Lieblingsmusik geworden, aber wir haben einen ganz besonderen Abend erleben können. Wir haben erlebt, dass auch Musik, die vor vielen Jahren komponiert wurde, begeistern kann. Und einige haben Lust bekommen, öfters mal in´s Theater zu gehen.

Vielen Dank dafür auch an die Darsteller und alle anderen fleißigen Theater-Mitarbeiter.

Klasse 9a, 9b und 10

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