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Herbert Bautagebuch – Los geht’s!

Wutha-Farnroda, 29.09.2022
 Der Bagger steht in der Einfahrt der Schule. Männer machen sich am Zaun zu schaffen. Was hat das zu bedeuten? Was führen sie im Schilde? Da entdeckte ich es. Es liegt mit dem Gesicht nach oben. Ein offizielles Baustellenschild. Wenig später steht es. Jetzt geht es also endlich los. Unsere Schule soll tatsächlich saniert werden. Ein Gedanke schießt mir durch meinen alten Kopf. Fast 5 Millionen Euro sind für die Generalsanierung veranschlagt. Stand Dezember 2021. Was das bedeutet, wissen aufmerksame Zeitungsleser nur zu gut. Ich sage nur BER oder Stuttgart 21. Hinter den Kulissen wurde bereits vor den Sommerferien und auch in den Sommerferien fleißig gearbeitet zumindest, von den meisten Lehrkräften. Es wurde fleißig aufgeräumt und sortiert, weggeworfen, eingelagert und Möbel geschleppt.  Kann das weg? Brauchen wir das noch? Ach, haben ist besser als brauchen!
Schränke wurden ausgeräumt, Papiere geschreddert, hunderte von Glasgeräten und Reagenzgläsern durch die Flure geschleppt und der Physikraum entrümpelt.
Nachdem ich mich von der Abschlussfeier der Zehntklässler wieder erholt hatte, beteiligte ich mich natürlich mit am großen Räumen.
Mein Bioraum wurde auch entrümpelt und fast alle meine Kumpels wurden eingelagert. Sicher verstaut in Kartons warten sie nun im Keller auf die Fertigstellung des Mitteltraktes. Denn der Würfel mit dem Haupteingang und den Naturwissenschaftsräumen, dem PC-Raum und den Toiletten wird als erstes saniert.
Das bringt einige Neuerungen mit sich und sorgte am Anfang des Schuljahres für heftige Verwirrung.
Das Lehrerzimmer ist plötzlich weg und die Kollegen tummeln sich jetzt in der ehemaligen Bibliothek und im Raum nebenan. Chemie findet indessen im improvisierten Chemieraum statt und der Kunstvorbereitungsraum wurde schnell mal renoviert und mit privaten Mitteln in einen Bioraum verwandelt. Mangels Physiklehrer konnten wir uns diesen Raum sparen, auch gut.
Maximale Verwirrung für Schülerinnen, Schüler und Kollegen. Wo hab ich jetzt? Wo ist dieser Raum? War der schon immer da?
Fremde Männer zogen Starkstromkabel, Möbel, Tische und Tafeln eingelagert, der Chemieraum zertrümmert, Pläne geändert, Preise erhöht und Sachen gestrichen…wie zum Beispiel eine Lüftungsanlage. Gut, wer braucht schon bei den Energiepreisen eine Lüftungsanlage, wenn man auch konventionell lüften kann? *kopfschüttel*
Na gut, nun schauen wir mal, wie es weitergeht auf unserer eingerichteten Baustelle.
Ich melde mich dann wieder, wenn die Toilettencontainer auf dem Schulhof stehen…das wird bestimmt auch lustig.

Bis dann
Euer Herbert

Alarmübung mit der Feuerwehr Wutha

Am 07.10.2022 ertönte plötzlich während des Unterrichts Alarm. Zügig und geordnet verließen alle Schülerinnen und Schüler mit den Lehrern ihre Räume und begaben sich auf dem kürzesten Weg zum neuen Stellplatz. Obwohl durch die Umbaumaßnahmen einige Wege nicht zur Verfügung standen und die Baustelle überquert werden musste, klappte alles ohne Probleme. Während sich alle zum Durchzählen aufstellten, fuhr auch schon ein Einsatzwagen der FFW Wutha vor.

Der Stellvertretende Wehrführer Tobias Märtin und der Vereinsvorsitzende Matthias Neuendorf hatten die Einsatzübung geplant. Im Anschluss an den Probealarm absolvierten sie gemeinsam mit mehreren Kameradinnen und Kameraden ein Programm für alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule, bei dem diese Informationen über die Arbeit einer Freiwilligen Feuerwehr erhielten, die Ausrüstung vorgestellt bekamen und einiges selbst testen konnten. So probierten sie aus, wie es ist, mit der schweren Ausrüstung zu laufen oder Metall zu schneiden. Besonderen Spaß machte ihnen das Löschen, sie versuchten dabei, das Wasser möglichst hoch oder weit zu spritzen. Selbstverständlich wurden auch viele Fragen beantwortet und wir hoffen, dass bei einigen das Interesse an der Mitarbeit bei der FFW geweckt wurde.

Wir bedanken und herzlich für diesen interessanten und lehrreichen Tag bei Herrn Neuendorf, Herrn Märtin und den anderen Kameradinnen und Kameraden.

Open Factory Week am 10.10.2022 bei der DECKEL MAHO Seebach GmbH

Am 10.Oktober 2022 machten 12 Schüler und Schülerinnen der Klassen 8a und 8b einen
Ausflug für etwa 2 Stunden nach Seebach zur DECKEL MAHO GmbH.
Dort wurde uns ein Rundgang durch das Werk ermöglicht.
Wir sahen zahlreiche Werkzeugmaschinen, die in Nutzung waren. Außerdem erhielten wir viele Informationen über die Ausbildung und konnten den Mitarbeitern Fragen stellen. Als wir den Rundgang beendeten, durften wir den praktischen Teil kennenlernen. Es gab viele verschiedene Stationen, allerdings berichte ich nur von meiner. Der Mitarbeiter von meiner Station hat uns eine Multifunktionsmaschine vorgeführt, bei der Bohren und Falzen eine wichtige Rolle spielten. Das hergestellte Produkt war ein kleiner Reifen, welchen wir an ein Spielzeug-Rennauto montierten.
Ich persönlich fand den Tag informativ und lehrreich. Zudem ist es interessant zu sehen,
wie viel Aufwand es ist, ein Teil eines Spielzeugautos herzustellen.
Elisabeth Prager Klasse 8a

Ein Mann hat uns berichtet, dass die Deckel MAHO Seebach GmbH weltweit Maschinen verschickt. Brauchen die Arbeiter in den anderen Ländern Hilfe, bekommen sie Hilfe per Videoanruf. Shayeq Naseri, 8b