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Zwei Tage im Zeichen der Demokratie!

Zwei Tage im Zeichen der Demokratie!

Am 16. und 17.09.2019 hatten wir Hannah, Lars und Leon von Verein „Politik zum Anfassen e.V. „ zu Gast an unserer Schule. Am Montag, dem 16.09.2019, führten sie die 8. Klassen, in einem Workshop, in die Kommunalpolitik ein.  Was sind Aufgaben der Kommune, was übernimmt das Land und welche Aufgaben hat der Bund? Nachdem dies alles geklärt war, wurde die Ratssitzung vorbereitet. In Fraktionen  machten sich die Schüler Gedanken über mögliche Vorschläge und Anträge. Viel Schreibarbeit, viel Diskussion und viel Überzeugungsarbeit musste dabei geleistet werden, um alle „Ratsmitglieder“, auch die von der Opposition, von den Vorschlägen zu überzeugen. Gut vorbereitet wurde dann in der Ratssitzung heiß diskutiert. Brauchen wir digitale Schulen und wenn ja, was kommt zuerst…W-Lan oder Laptops? Oder wäre eine Sanierung ein erster Schritt zu modernen Schulen und wesentlich notwendiger? Ist es wichtig mehr Anlaufstellen für Suchtkranke und Obdachlose zu schaffen? Natürlich! Aber wie? Und wie lässt sich der Umweltschutz schon im Kleinen realisieren…sollte nicht jeder bei sich anfangen?

Die Abstimmungen waren spannend und der ein oder andere, hat sich als Politiker von morgen prädestiniert!

Am Dienstag, dem 17.09.2019, begann der Workshop für die Klassen 9 und 10 in der Aula. Diesmal ging es um die Landespolitik und die Arbeit des Landtages. Die Schüler wurden mit aktuellen Anträgen der Legislaturperiode konfrontiert und sollten in Fraktionen Argumente für und gegen diese Anträge sammeln. Führerschein mit 16? Impfpflicht?  Bodycams für Polizisten? Thüringen als sicherer Hafen? Viele rauchende Köpfe, viel Papier, viele Argumente. All dies musste nun gebündelt und die „Redner“ auf die kommende“ Landtagssitzung“ vorbereitet werden. Diese begann in großer Runde und war von der ersten bis zur letzten Minute spannend und voller Energie. Die Fraktionen der Klasse 10 behauptet sich sehr gut und setzten sich für ihre Anträge ein. Besonders heiß wurde der Führerschein mit 16 (Begleitetes Fahren mit 16) diskutiert. Nahezu einstimmig wurde dieser Antrag abgelehnt! Das Staunen unsererseits war groß. Auch hier zeigten einige Schüler große politische, rhetorische und diplomatische Fähigkeiten.

Vielen Dank an Hannah, Lars und Leon für diese beiden interessanten und lehrreichen Tage!

Pierre Schmiedeknecht (Fachlehrer für Deutsch, Geschichte, Ethik und Sozialkunde)

Sportliche Klassenfahrt nach Zella-Mehlis und Oberhof

Skifahren und Biathlon bei 30 Grad? Für Klasse 8 kein Problem!

Am Mittwochvormittag, dem 21.08.2019, trafen sich 23 Achtklässler mit ihren Klassenlehrern Frau Kanzler und Herrn Schmiedeknecht am Bahnhof in Wutha-Farnroda, um zu ihrer Klassenfahrt in den Thüringer Wald zu starten.Nach einer kurzen Zugfahrt, mit kleinen Überraschungen, bei denen wir lernten, dass nicht alle Züge der STB in Erfurt-Bischleben halten,  kamen alle wohlbehalten in Zella-Mehlis an. Das Gepäck wurde Gott sei Dank zur Unterkunft gefahren, da allen ein steiler Aufstieg bevor stand und der Hausberg und wir, keine besten Freunde wurden. Als das Mittagessen verspeist war und Frau Künzel uns eine Einweisung in das Haus gab, wurden die Zimmer vergeben. Die Zimmer wurden bezogen, genau wie die Betten und nach einer kurzen Ruhepause ging es gleich los mit dem sportlichen Programm. Im Schützenhaus von Zella-Mehlis wurden zwei Gruppen gebildet und dann hieß es…anlegen, zielen, Volltreffer!  Sowohl am Schießstand, als auch beim Bogenschießen wurde oft ins Schwarze getroffen und am Ende sogar noch gegen die Bogenschützen aus Zella-Mehlis gewonnen! Den Abschluss des Tages bildete dann ein gemeinsamer Grillabend. In gemütlicher Runde wurden Bratwürste (sponserd by Familie Herrmann), Grillkäse, Geflügelspieße und Salate verspeist. Als sich die Nacht nährte, wurde es ruhig in Zella-Mehlis, jedoch nicht in der Herberge. Auf den Zimmern herrschte noch reger Gesprächsbedarf, doch auch Achtklässler müssen irgendwann mal schlafen. Am Donnerstag brachen wir nach einem reichhaltigen Frühstück in Richtung Oberhof auf. Bei hochsommerlichen Temperaturen fuhren wir auf den Rennsteig, die Skihosen und Steppjacken im Gepäck, denn unser Ziel war die Skihalle am Kanzlersgrund. Die -4 Grad Hallentemperatur waren ein großer Kontrast zu den fast 30 Grad Außentemperatur. Nach einer kurzen Einweisung schnallten wir unsere Skier an und los ging es! Bei einigen Schülern sah es aus, als hätten sie nie etwas anderes gemacht. Andere Schüler (und auch ein Lehrer) waren schon froh, 5 Meter zu fahren, ohne sich auf den Hintern zu setzen. Mit der Zeit verbesserten alle Ihre Fähigkeiten auf der Spur, einige durften sogar auf den schwierigen Loipen fahren…sehr gut gemacht! Auch beim Biathlon machten viele eine sehr gute Figur. Ob im Liegen oder Stehen, bei kleinen Wettkämpfen im Dreierteam war es schwierig einen Schützenkönig auszumachen. Gegen 13.00 Uhr stärken wir uns bei einem leckeren Mittagessen im Sonnenschein.Nach so viel Wintersport, mitten im Sommer, wurde es Zeit für Wellness. Den restlichen Tag verbrachten wir im H²O in Oberhof. Am Abend überforderten wir noch einen Imbissbesitzer in Zella-Mehlis mit unserem Andrang und quälten uns mit unserer Beute den Hausberg hinauf. Satt, kaputt und zufrieden klang der letzte Abend in der „Grünen Villa“ am Lerchenberg aus. Das Schnarchen einiger Schüler ließ eine ruhige Nacht erwarten. Am letzten Morgen wurden, nach dem Frühstück, die Zimmer aufgeräumt und das Haus auf Vordermann gebracht. Gegen 9.30 Uhr saßen alle auf gepackten Koffern. Unsere letzte Station war das Meeresaquarium in Zella-Mehlis. Neben Haien, Nilkrokodilen, Muränen und Alligatoren waren besonders die Koikarpfen, im Eingangsbereich, ein wahres Highlight. Diese waren zwar nicht so gigantisch wie die Haie, aber immerhin konnte man diese füttern und streicheln…bei Haien eher suboptimal. Nun war es Zeit, den Heimweg anzutreten. Nach einem lebensrettenden Stopp bei Netto, ging es zum Bahnhof. Die Heimfahrt, im vollen Freitagszug, war nicht gerade bequem, aber es kam zu keinen Zwischenfällen und gegen 13.45 Uhr erreichten 23 müde Schüler und zwei zufriedene Lehrer den Bahnhof in Wutha-Farnroda.

Vielen Dank an dieser Stelle an Frau Künzel für die gute Organisation, Frau Hirn für das tolle Essen und alle fleißigen Angestellten des Schullandheimes „Am Lerchenberg“.

Wir Lehrer bedanken uns bei allen Schülern, die uns zwei kurze Nächte, aber dafür drei schöne Tage beschert  haben…wir würden es wieder tun. Nein, wir werden es wieder tun!

Grazyna Kanzler (8a) und Pierre Schmiedeknecht (8b) – Klassenlehrer