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Arbeitseinsatz der Klasse 10 an der Gedenkstätte „In den Erlengräben“

Am Montag, dem 06.05.2024, starteten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 der Regelschule Wutha-Farnroda gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Frau Schulze ihren Arbeitseinsatz an der Gedenkstätte „In den Erlengräben“, die sich zwischen Wutha-Farnroda und Eisenach befindet. Gemeinsam mit Herrn Riemer, Mitarbeiter vom Bauhof der Gemeinde Wutha-Farnroda, trafen wir uns gegen Mittag an der Gedenkstätte. Die Schülerinnen und Schüler wurden mit entsprechenden Arbeitsgeräten ausgestatten und nun konnte die Arbeit beginnen. Der Friedhof wurde von viel nassem Laub und Unkraut befreit und die Gedenktafeln wurden gesäubert. Vorher hatte Herr Riemer bereits das hohe Gras abgemäht. Alle Helfer waren fleißig und packten tatkräftig mit an. Zum Schluss dieses Einsatzes kam der Bürgermeister der Gemeinde Wutha-Farnroda Jörg Schlothauer vorbei, um den Schülerinnen und Schülern sowie Frau Schulze für ihren Arbeitseinsatz zu danken. Dabei machte er deutlich, dass die Säuberung der Gedenkstätte durch die jeweiligen Schüler der Abschlussklasse inzwischen eine schöne Tradition ist und hoffentlich auch weiterhin beibehalten wird. Ein Schüler der Klasse, Dustin Eichholz, hatte im Vorfeld recherchiert und informierte seine Mitschüler über die Bedeutung dieser Gedenkstätte. Diese Gedenkstätte erinnert an 455 namentlich genannte sowjetische Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter, die in Eisenach und Umgebung Opfer von Zwangsarbeit wurden, bei Luftangriffen oder durch Seuchen zu Tode kamen.

An dieser Stelle noch einmal ein Dankeschön an alle Helfer, die hier trotz regnerischem Wetter tatkräftig und beherzt mit zupackten.

Carola Schulze (Lehrerin der Regelschule Wutha-Farnroda)

Die Klasse 10 fährt nach Berlin

Für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 fand in der Zeit vom 15.04.2024 bis zum 18.04.2024 ihre Abschlussfahrt nach Berlin statt. Begleitet wurden sie von ihrer Klassenlehrerin Frau Schulze und ihrer ehemaligen Englischlehrerin Frau Randrianarisoa.
Am Montag, dem 15.04.24, trafen sich alle um 7:50 Uhr in Wutha am Bahnhof. Die Züge waren pünktlich und somit waren wir gegen 11:00 Uhr in Berlin. Als Erstes brachten wir unser Gepäck in unser Hostel, das a&o Berlin Friedrichshain. Vom Bahnhof Zoo aus startete unsere Stadtrundfahrt mit der Buslinie 100, vorbei an vielen Sehenswürdigkeiten, bis wir an der Haltestelle „Unter den Linden“ ausstiegen. Im Herzen von Berlin, mit Blick zum Brandenburger Tor und zum Fernsehturm, hatten wir zunächst ein wenig Zeit, um das Großstadtflair auf uns wirken zu lassen. Um 16:00 Uhr ging es dann aufs Schiff. Bei einer Rundfahrt auf der Spree und herrlichem Sonnenschein konnten wir die Fahrt durch das historische Berlin und das Regierungsviertel genießen. Der Dienstag war voller Höhepunkte für uns. Mit der S-Bahn ging es in die Innenstadt und als Erstes stand der Besuch bei Madame Tussauds auf dem Plan. Die Begegnungen mit vielen Stars und Persönlichkeiten machte allen viel Freude und so manch beeindruckendes Foto wurde hier geschossen. Nachmittags, nachdem wir ein wenig Freizeit hatten, schauten wir uns Berlin von oben an. Nur wenige Sekunden dauerte die Fahrt mit dem Fahrstuhl zur Aussichtsplattform des Fernsehturmes. Von hier aus, in 203 Metern Höhe, hatten wir einen fantastischen Blick über Berlin. Bei einem gemeinsamen Abendessen im „Peter Pane Burger Restaurant“ in der Friedrichstraße konnten wir uns erst einmal stärken und die vielen Eindrücke verarbeiten. Danach wartete ein weiteres Highlight auf uns. Gemeinsam besuchten wir die neue Grand Show „Falling in Love“ im Friedrichstadt-Palast. Wir erlebten eine grandiose Bühnenshow mit unglaublich farbenfrohen Kostümen, großartigen Showeinlagen und beeindruckenden technischen Effekten. Gestaltet wurde diese Show vom Pariser Stardesigner Jean Paul Gaultier. Der Mittwoch stand ganz im Zeichen der Berliner Geschichte. Am Vormittag ging es entlang der ehemaligen Berliner Mauer vom Brandenburger Tor weiter zum Potsdamer Platz bis zum Checkpoint Charlie. Am Nachmittag besuchten wir gemeinsam den Fichtebunker und lernten in einer Führung von ca. 90 Minuten einiges über die dunkle Vergangenheit Berlins. Der Fichtebunker, ein ehemaliger Gasometer, diente in der Zeit des 2. Weltkrieges als „Mutter-Kind-Bunker“ und bot ca. 6.500 Müttern und Kindern eine sichere Schlafstätte. Für alle war es interessant, Geschichte so zu erleben. Anschließend ging es wieder in die Innenstadt und bei einem Einkaufsbummel in der „Mall of Berlin“ ließen wir den Tag ausklingen. Am Donnerstag, dem 18.04.2024, hieß es nun Abschied nehmen von Berlin. Nachdem wir unser Gepäck in den Schließfächern am Hauptbahnhof verstaut hatten, starteten wir noch einmal zu einem gemeinsamen Bummel zum Regierungsviertel. Hier konnte man aus nächster Nähe das Bundeskanzleramt, das Reichstagsgebäude und das Paul-Löbe-Haus sehen. Um 13.30 Uhr traten wir dann, mit vielen Eindrücken im Gepäck, unsere Heimreise an und waren gegen 16:00 Uhr in Eisenach.