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750 Jahre Farnroda – wir waren bei der Feier dabei

Am 25. September fand der Höhepunkt der Feiern zum Jubiläum Farnrodas statt. Als Schule im Ort haben wir uns natürlich am Umzug und am anschließenden Programm beteiligt.

Wir stellten in Kostümen die Zeit dar, in der Farnroda und die Kirche zum ersten Mal erwähnt wurden (vor 750 Jahren). So lief im Umzug Helmricus von Farnrod nebst Gemahlin vor Vertretern des Adels in wunderbaren mittelalterlichen Gewändern. Mönche und eine Nonne sowie einige Bettler vervollständigten das mittelalterliche Bild.

Es folgten die wunderschön gekleideten Herrschaften aus dem 18. Jahrhundert und dahinter liefen die anderen LehrerInnen und SchülerInnen unserer Schule. Für unsere tollen Kostüme bekamen wie viel Beifall und Lob.

Nachdem der Umzug durch das Dorf im Schlosspark geendet hatte, tanzten unsere Fünftklässler spontan einen Tanz vor der Bühne. Das gefiel den Anwesenden sehr gut, aber leider ließ sich niemand zum Mitmachen bewegen.

Im Laufe des folgenden Programmes auf der Bühne spielten die Schüler der 8. Klassen noch ein Stück, das von der Heiligen Elisabeth handelt. Hierfür bekamen sie viel Applaus.

Die Beteiligten haben zu diesem Anlass die Regelschule sehr positiv vertreten. Allen, die an diesem Nachmittag für unsere Schule bei den Feierlichkeiten dabei waren, gilt unser Dankeschön. Diejenigen, die die historischen Figuren darstellten, haben natürlich besonders viel Zeit aufgewendet. Den Darstellern des Schauspiels sagen wir einen besonderen Dank. Sie haben den Mut aufgebracht, vor einem großen Publikum ihr selbst geschriebenes Stück aufzuführen.

Alles das hätten wir nicht auf die Beine stellen können, wenn Herr Schmiedeknecht nicht mit so viel Engagement die Proben für das Stück und vor allem die Kostüme organisiert bzw. zur Verfügung gestellt hätte. Vielen Dank dafür!

Die Schüler der Regelschule Wutha-Farnroda sammeln Müll

Unter dem Motto „Unser Dorf soll schöner werden“ stand die Müllsammelaktion der Regelschule Wutha-Farnroda. Bereits am Ende des letzten Schuljahres war diese Aktion zwischen der Gemeinde und der Schule abgesprochen worden. Am 19.09.2022 trafen sich die Schüler mit ihren Lehrern und pädagogischen Mitarbeitern, um unser Dorf ein wenig zu verschönern. Jede Klasse hatte einen festgelegten Abschnitt, in dem der herumliegende Müll eingesammelt werden sollte. Somit waren die Schüler mit ihren Lehrern im gesamten Ort verteilt. Mit Einweghandschuhen und Müllsäcken bewaffnet, ging es um 8.00Uhr los und alle sammelten ganz fleißig, was überall an Müll zu finden war. Es ist schon erstaunlich, was man da alles entdeckt. Da es überall Mülleimer gibt, bzw. jeder Haushalt über Mülltonnen oder Müllcontainer verfügt, ist es nur schwer zu verstehen, warum man überhaupt Müll wegwerfen muss. Ein besonderes Problem sind dabei herumliegende Zigarettenkippen, die Autofahrer und Fußgänger einfach achtlos wegwerfen. Offensichtlich ist den wenigsten Rauchern bekannt, dass eine Zigarettenkippe erst nach ca. 10 bis 15 Jahren verrottet. Außerdem enthalten sie zahlreiche Giftstoffe, die so ins Grundwasser gelangen können. Man kann nur hoffen, dass jeder Einwohner darauf achtet, seinen Müll dort zu entsorgen, wo er hinkommt.
Ein großes Dankeschön gilt allen Schülern, Lehrern und pädagogischen Mitarbeitern der Regelschule Wutha-Farnroda, die so fleißig unser Dorf von herumliegendem Müll befreit haben. Das war eine großartige Aktion!

Carola Schulze (Lehrerin der RS Wutha-Farnroda)

Die Belohnung für die Klassen 5a und 5b

Den Besitzern der „Kaffeemühle“ hat die Müllsammelaktion der Schüler so gut gefallen, dass sie der Klasse, die vor ihrer Gaststätte unterwegs war, spontan Eis spendierte. Die Klasse 5a belohnte sich selbst mit einem leckeren Frühstück.

Capoeira und Graffiti

Capoeira ist vielleicht einigen aus dem Manga „Death Note“ oder dem Videospiel „Tekken“ bekannt. Bei diesem „Zebratanz“ handelt es sich um eine Kampfkunst oder besser gesagt einen Kampftanz aus Süd- und Mittelamerika.

Aber wie kam das namensgebende Zebra eigentlich nach Amerika?
Man geht davon aus, dass Sklaven im 18. Jahrhundert ihre Tänze und Kulte mit nach Südamerika brachten, unter anderem den „Zebratanz“, aus welchem im Laufe der Jahrzehnte der Capoeira hervorgegangen ist. Aus der Straßenkampftechnik der südamerikanischen Armenviertel entwickelte sich in der Moderne ein sehr rhythmischer, mit asiatischen Kampfsportelementen ausgeschmückter Kampftanz, der viel Rhythmus, Koordination und Geschicklichkeit und Empathie verlangt.

Am 16.09.2022 kamen die Jungs aus der Klassenstufe 8 und auch zwei mutige Mädchen in den Genuss, die Grundelemente dieses Kampftanzes unter der Leitung von Ruben Marschall zu erlernen.
Sie lernten den Grundschritt, weiche Bewegungen und Abwehrbewegungen und dass Capoeira eine Art Kommunikation ist, bei der zwei Spieler sich immer im Auge behalten und gegenseitig respektieren müssen. Empathie, Verstand, Reaktionsvermögen, Intuition und Geschicklichkeit werden sportlich in fließenden Bewegungen geübt.
Auch wenn der Workshop nur eine Stunde dauerte, kamen die Schülerinnen und Schüler reichlich ins Schwitzen und lernten einige neue Muskelgruppen ihres Körpers kennen.

Pierre Schmiedeknecht (Klassenlehrer der 8b)

Während ein Teil der Achtklässler am 16. September 2022 sich in Capoeira probierte, nutzten die anderen Schüler die Möglichkeit, Graffiti zu gestalten: Figuren, Buchstaben („Tags“ oder „Lettering“) oder kunstvoll gestaltete Flächen. Sie erfuhren, dass Graffiti mehr ist als nur „Dose schnappen und sprühen“. Auch Acrylstifte können verwendet werden, um einem Bild den letzten Schliff zu geben. Ein Graffito gelingt nur, wenn die Dose senkrecht und recht nah an die Wand o.ä. gehalten wird. Nach den ersten, zögerlichen Versuchen wurden unsere Schüler mutiger und mit Hilfe der Gruppe „gnibmob“ entstanden kleinere und größere Kunstwerke – ein Schüler entpuppte sich als Naturtalent!

Nach 45 Minuten war die Farbe an den Wänden und Händen, aber alle hatten ihren Spaß! Vielleicht ist Graffiti mal im Rahmen eines Workshops, eines Projekts oder des Unterrichts möglich … 

Anja Siebeneicher (Klassenlehrerin der 8a)