Spannendes Nachhaltigkeitsprojekt in den Klassen 5 und 7

Am 27. und 28. April drehte sich an der Hörselbergschule alles um Mode – allerdings nicht um Trends und „High Fashion“ wie bei einigen Lehrern, sondern um deren Auswirkungen. Die Klassen 5 und 7 beschäftigten sich im Rahmen eines Projekts intensiv mit dem Thema Fast Fashion und Nachhaltigkeit.
Zu Beginn erhielten die Schülerinnen und Schüler einen anschaulichen Input: Was genau bedeutet eigentlich „Fast Fashion“? Schnell wurde klar, dass es sich dabei um Kleidung handelt, die in großen Mengen, zu niedrigen Preisen und unter hohem Zeitdruck produziert wird. Die Folge – Kleidung wird oft nur kurz getragen und anschließend weggeworfen. Dem gegenüber steht die Idee der nachhaltigen Mode, bei der Qualität, faire Herstellung und Umweltschutz im Mittelpunkt stehen.
Im weiteren Verlauf gingen die Klassen der Frage nach, wie Kleidung überhaupt hergestellt wird. Dabei wurde deutlich, dass die Produktion häufig mit hohem Wasserverbrauch, langen Transportwegen und schwierigen Arbeitsbedingungen verbunden ist.
In Gruppenarbeiten erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler anschließend eigene Lösungsansätze.
Wie kann man Kleidung nachhaltiger nutzen? Was kann jeder Einzelne im Alltag verändern? Die Ideen reichten von Second-Hand-Käufen über Kleidertausch bis hin zum bewussteren Konsum.
Die Ergebnisse wurden am Ende des Projekts präsentiert und gemeinsam diskutiert. Dabei zeigte sich, schon kleine Veränderungen können einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten.
Besonders gut passt das Thema zu einem festen Bestandteil der Schule: dem „Kleiderschrank“ im Erdgeschoss. Hier können gut erhaltene Kleidungsstücke abgegeben, getauscht oder mitgenommen werden – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit. So erhalten viele Teile ein zweites Leben.


