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Baby – und was nun?

Was bedeutet es, eine junge Mutti zu sein? Diese Erfahrung hat die Schulsozialarbeiterin der Regelschule Wutha-Farnroda für neun Mädchen im Alter zwischen 13 und 15 Jahren im Rahmen des AWO-Projekts „Baby – und was nun?“ organisiert. Die AWO-Beratungsstelle stellte fünf Babypuppen bereit, die die gleichen Bedürfnisse wie neugeborene Babys haben.

Schlaflose Nächte brachten einige Mädchen an ihre Grenzen, so dass die Konzentration bei den täglich stattfindenden Veranstaltungen zu Schwangerschaft und Lebensplanung oft schwer fiel.

Nach drei intensiven Tagen und Nächten haben die Mädchen sich glücklich und erleichtert von ihren „Babys“ verabschiedet und ihre Erfahrungen aufgeschrieben.

Mira: „Die ersten zwei Tage fand ich sehr anstrengend, aber dann habe ich mich auch schon eingefunden. Die letzten Tage waren sehr anstrengend, da ich krank geworden bin und es mir dann nicht so gut ging …“

Sandy: „…auf dem Heimweg hat es angefangen zu schreien und hab es beruhigt. Daheim war es bis abends ruhig und dann hat es richtig angefangen zu schreien, die halbe Nacht … Mit nem Baby warte ich auf jeden Fall noch 10 bis 15 Jahre. Das Projekt würde ich nicht nochmal machen!!! Es ist anstrengend mit wenig Schlaf.“

Lisa: „… An sich hat mir das Projekt gefallen. Mir hat das Baby zwar den Schlaf geraubt, aber ich kam damit klar. …“

Jasmin: „Also ich fand das Projekt an sich ganz toll, auch wenn es mir den Schlaf geraubt hat. … Ich würde wieder daran teilnehmen.“